Diskussionsforum für alle

Antwort erstellen


Diese Frage dient dazu, das automatisierte Versenden von Formularen durch Spam-Bots zu verhindern.

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind ausgeschaltet
Die letzten Beiträge des Themas

Editor aendern

   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Diskussionsforum für alle

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » Mo Dez 17, 2018 3:21 am

hallo bee,
hat Omar überhaupt keine Brutpause bei seinen Völkern, ich nehme an, er behandelt nicht?
liebe Grüße Markus

hygienisches Verhalten

Beitrag von bee » So Dez 16, 2018 7:35 pm

guten Abend,

wie ich ja immer wieder erwähnt habe, legt unsere hier ansässige reinrassige, dunkle Biene im Winter eine Brutpause ein.
Das geht von Ende November bis Weihnachten.
Einige Stöcke fangen schon verhalten mit Brut an und man sieht jetzt verstärkt das hygienische Verhalten.

bh_a.jpg


Omar aus Alicante, Festlandspanien, berichtet dass seine Völker VOLL in Brut sind. 8 voll bebrütete Brutwaben - das ist für mich unvorstellbar um diese Zeit.
:wink:

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Siegfried » Mo Dez 10, 2018 7:45 pm

Das Ergebnis steht schon fest. Er geht gerade den Weg dorthin.
Wer anderen Dummheit unterstellt, begeht den Fehler die Boshaftigkeit in ihrem handeln komplett zu negieren.

Daher gehe ich vor allem bei Politikern davon aus, dass diese hoch intelligent sind.

Re: kleine Bienen im Arnot Wald

Beitrag von bee » So Dez 09, 2018 7:17 pm

das wird ja immer interessanter was da der "sogenannte Forscher" Tom Seeley macht.

Das schrieb eine Imkerkollegin:
In response to this note, I will offer that my reading of Tom's work is that he uses PACKAGE breeder bees as his "control group" of his managed apiary. He does not hive feral bees from the forest he is studying. This seems crazy and poor research design. Have you read this? Susan R.


übersetzt:
Als Antwort darauf berichte ich euch was ich in Toms Berichten gelesen habe. Danach verwendet Tom von Bienenzüchtern erworbene Kunstschwärme als "Kontrollgruppe" seiner durch ihn verwalteten Bienenstände. Er nimmt keine Wildbienen aus dem Arnot Wald, den er studiert. Dies scheint verrückt und ein schlechtes Forschungsdesign. Hast du das gelesen? Susan R.

also da muss ich sagen, dass mir der Tom Seeley immer suspekter wird als Bienenforscher.
Zuerst tötet er einen resistenten Bienenschwarm im Arnot Wald um ihn zu untersuchen, dann vergiftet er sich dabei durch seine Schusseligkeit beinah selbst, durch die Anwendung einer Zyanidverbindung beim abtöten des Bienenschwarms und dann nimmt er kommerzielle Züchterbienen als Kontrollgruppe zu den resistenten Bienen im Arnotwald. Da hat er anscheinend davon ein paar dieser Stöcke auf kleine Zellen gesetzt, bestimmt keine Mittelwände ohne Chemieverseuchung genommen, bestimmt auch nicht all die anderen Änderung im Umgang mit den Bienen vorgenommen die wir voraussetzen und dann sagt er, dass die kleinen Zellen zu keiner Resistenz führen.


Warum in aller Welt holt er nicht die Bienen aus dem Arnot Wald und macht mit denen eine Kontrollgruppe und auch mit der Hilfe von kleinen Zellen, so wie es die Wildschwärme im Wald tun???

Das würde zu etwas führen von dem alle Imker profitieren könnten!

Re: kleine Bienen im Arnot Wald

Beitrag von bee » Mi Dez 05, 2018 7:41 pm

Re: kleine Bienen im Arnot Wald

Beitrag von bee » Mi Dez 05, 2018 6:49 pm

hallo Alejandro,


Alejandro hat geschrieben:Die Arbeit von Tom Seeley ist sehr ehrenwert!


Da bin ich komplett anderer Meinung und da stehe ich auch nicht alleine da.
Das hat mir ein Imkerkollege dazu geschrieben:
täte er die Lösung mit den kleinen Zellen zugeben ... wäre er arbeitslos und bekäme bis zu seiner Rente keine weiteren Forschungsgelder mehr ;-)


Es ist leider so, dass man sich auf die sogenannten Forscher nicht mehr verlassen kann.
Siehe:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=1902#dt

Wie gesagt fragte ich ja in Celle vor ein paar Jahren, bei einem Imkertreff, ganz öffentlich einen Bienenprofessor wer ihn denn bezahlt und er sagte zu 80% Bayer und Co!!!
Da werden keine wahren Forschungsergebnisse dabei heraus kommen solange die Chemielobby ihre Finger im Spiel hat. Und das hat sie anscheinend extrem.

Re: kleine Bienen im Arnot Wald

Beitrag von Alejandro » Mi Dez 05, 2018 9:49 am

bee hat geschrieben:jetzt auch im blog:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=3561

bald auch auf spanisch und englisch
:wink:


Die Arbeit von Tom Seeley ist sehr ehrenwert!
Das soll erst mal einer nachmachen oder besser machen. Es geht nicht darum, ob er dies oder jenes gesagt getan was auch immer gemacht hat...alles Spekulationen und Wissen tut eh keiner was
,da keiner mit ihm zusammen lebt.
Das Thema kleine Bienen bzw. Größe der Bienen erwähnt er und geht nicht in erster Linie darauf ein als Überlebensfaktor Nummer 1, weil es auch nicht ist!
Dees Bienen sind auch keine reinrassigen Apis Mellifera Mellifera so wie du auf deiner Insel hast!
Jede Rasse hat ein anderes Verhalten und auch andere genetische Kombinationen.
All das in den Vordergrund zu stellen um Prof. Seeley ins schlechte Licht zu rücken ist ein Mangel an Wertschätzung. Alles was er über wild lebende Schwärme sagt stimmt und kann nicht widerlegt werden.
Sie überleben besser als das was alle mit den Bienen unten im Stock machen mit großer Ausnahme von Dee!
Die Größe der Zellen ist entscheidend bei extremer Varroa Präsenz, aber Bienen die VSH sind, werden es auch als größere Bienen sein
...also 5.1 zum Beispiel ....kritisch ist sicherlich 5.4 Bienen, da die Möglichkeiten der Varroa Vermehrung sich potenzieren.
Schlimmer sind Faktoren wie Kunstfutter, kontaminierter Wachs, schlechte Stände, nähe zu Agro toxischer Kontamination. Stressfaktor MENSCH!

Vielleicht wäre es sinnvoller und konstruktiver Prof. Seeley und seine Arbeiten anzunehmen und genauer hin zuhören bevor man ihm wegen einem unwesentlichen Detail angreift.

Schöne Grüße an Alle

Re: kleine Bienen im Arnot Wald

Beitrag von bee » Mo Dez 03, 2018 7:48 pm

jetzt auch im blog:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=3561

bald auch auf spanisch und englisch
:wink:

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von MEL » Mo Dez 03, 2018 5:13 pm

...das klingt alles sehr suspekt!
...auch ist die Anlage von Audi in Münchsmünster abgeschaltet worden, man kann die Bienen nicht mehr beobachten...!?

https://www.hobos.de/was-ist-hobos/live-daten/

Re: kleine Bienen im Arnot Wald

Beitrag von bee » Mo Dez 03, 2018 3:35 pm

ein Imkerkollege hat mir zu Tom Seeley einen sehr interessanten Kommentar geschickt :

Hallo bee,

war vor zwei Wochen in Weimar bei Bienensymposium, wo auch Seeley einige
Vorträge gehalten hat über die resistenten Bienen im Arnot Forest.

Ich fragte ihn, ob er die Bienen von Dee kenne und ob die Resistenz bei
ihm auch durch die kleinen Zellen erreicht wird.

Er antwortete, er kenne zwar die Methode von Dee, habe aber keinen
Kontakt, habe aber die kleinen Zellen getestet und konnte keine
Resistenz bei diesen Völkern feststellen.

Auch meinte er, die Resistenz von Dee komme nur von den afrikanisierten
Bienen und hätte eine total andere Genetik.

Insoweit überrascht mich doch der Artikel von dir, da er vor 14 Tagen
genau das Gegenteil erklärte. Für mich unverständlich war auch, dass die
Forscher sich nicht mit den Imkern zusammentun, um die Bienengesundheit
und deren Erhaltung weiter voranzutreiben.

Gruß

W.


Das ist nun überaus interessant was Tom Seeley da in Weimar geäussert hat.
Angeblich hat er die kleinen Zellen getestet und konnte dann keine Resistenz bei seinen Völkern feststellen.
ABER er sagt ja ganz klar, dass die Bienen im Arnot Wald kleiner sind:
Tom Seeley hat geschrieben:Die überlebenden Bienen entwickelten sich kleiner, was darauf hindeutet, dass diese Bienen weniger Zeit benötigen, um sich zu entwickeln. Da die Milben Bienenbrutzellen befallen, kann sich die junge Biene durch die kürzere Brutzeit entwickeln, bevor die Milben ihre eigene Entwicklung beenden können. Milbenresistente Honigbienen in Afrika sind auch klein und haben kurze Entwicklungszeiten, sagte Seeley.

Und im Forschungsbericht wird das auch hervorgehoben:
Changes in body size and shape
Having found evidence of selection on developmental genes, we predicted that we would find morphological changes over time. Indeed, there has been an overall reduction in body size (head width: n=64, t43.3=−8.0, P=4.0 × 10−10; intertegular span: n=64, t62.8=−8.6, P=3.35 × 10−12; .......... African honey bees, which show resistance to V. destructor, are smaller than European honey bees. So the changes in size found here, if adaptive, resulted either from convergent adaptation or perhaps gene flow from honey bees of African descent.


Und kleinere Bienen setzen den Bau von kleineren Zellen im Brutnest voraus, ganz wie bei den afrikanischen Bienen, die Zellgrößen um die 4,7mm bauen.

Warum ist also Tom Seeley nicht in der Lage die Situation der kleinzelligen Bienen im Arnot Wald nachzuahmen? Die sind kleiner und resistent, aber er schafft es nicht!

Nun hat Erik Österlund vor kurzem in Graz einen Vortrag gehalten und Tom Seeley war auch unter den Vortragenden.
Erik ist ja ein vehementer Verfechter der kleinen Zellen. Er berichtete mir, dass er T. Seeley wiederholt nach der Zellgröße der Bienen im Arnot Wald gefragt hat. Dieser wand sich hin und her und wollte keine definitve Aussage machen, sagte Erik.
Dieser Forscher Tom Seeley ist mir schon etwas suspekt, denn ich las wie er berichtete, dass er einen resistenten Wildbienenstock im Arnot Wald absichtlich abtötete, um ihn untersuchen zu können. Dabei hantierte er mit einer Zyanverbindung und durch seine Ungeschicktheit hätte er sich beinah selbst vergiftet, berichtet er.
Warum in aller Welt muss man ein Überlebensvolk abtöten um es untersuchen zu können???

Und nun kommt die allerhöchste Frechheit von Tom Seeley. Er antwortete in Weimar auf die Frage unseres Kollegen:
Auch meinte er, die Resistenz von Dee komme nur von den afrikanisierten
Bienen und hätte eine total andere Genetik.


Ed&Dee Lusby haben ihre Bienen 1986 von Prof. Dr. N. Koeniger vom INSTITUT FUR BIENENKUNDE in Frankfurt untersuchen lassen.
Auf Dees Webseite ist das seit vielen Jahren publiziert, doch immer wieder kommen dieselben Anfeindungen.
https://beesource.com/point-of-view/dee ... iometrics/

Hier schrieb Professor Koeniger:
Wir haben jetzt die biometrischen Daten gemacht, und dies führte zu deutlichen Unterschieden Ihrer schwarzen Bienen im Vergleich zu der üblichen Mischung aus den USA. Ihre Bienen haben quantitativ eher Eigenschaften der Apis mellifera carnica und Apis mellifera caucasica. Der italienische Einfluss ist sehr begrenzt.


der Originalbrief:
Prof. Dr. N. Koeniger
INSTITUT FUR BIENENKUNDE
(Polytechnische Gesellschaft)
Fachbereich Biologie der J. W. Goethe-Universitat
Frankfurt am Main

6370 Oberursel 1
Im Rothkopf 5
W.-Germany

May 12, 1986

Dear Mr. and Mrs. Lusby,

Thanks for the letter of March 19th and the samples of bees. We did the biometrics now and it resulted in clear differences of your black bees compared to the usual U.S. mixture. Your bees are quantitatively significant more towards Apis mellifera carnica und Apis mellifera caucasica. The Italian influence is very limited.

We thank you again for your hospitality. Hope to meet you some day again. Attached you will find the values of your samples (cubital index).

Sincerely

N. Koeniger



Wie Professor Koeniger sagt sind die Bienen von Ed&Dee Lusby deutlich den Bienen Carnica und Caucasica verwandt und zeigen einen deutlichen Unterschied zu den sonst üblichen amerikanischen Bienen.

Das ist seit 1986 publik und warum traut sich dann Tom Seeley zu behaupten, dass Lusbys Bienen afrikanisiert sind und daraus ihre Resistenz resultiert?

Macht er das absichtlich um sie in Misskredit zu bringen?

Nach oben