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immer noch kein Regen in Süd Arizona

Beitrag von bee » Sa Mai 19, 2018 7:20 pm

Dee schreibt dass sie seit einem Jahr fast keinen Niederschlag hatte und sogar die Fischteiche sind am eintrocknen.
:zerquetscht:

und aus Neuseeland wird berichtet dass es warm ist und andauernd regnet, was nicht normal ist für die Jahreszeit.

Ein Imker aus New York berichtet von einem kalten Frühling und sehr feuchtem April/May mit Dauerregen die letzten 7 Tage.

Und aus Wisconsin, im mittleren Norden der USA, wird von einem Imker ein Kälterekord für April 2018 und auch Rekordschnellfall für den April 2018 berichtet. Aber er folgt den Erfahrungen von Dee Lusby und seine Stöcke haben auf 3 Zargen überwintert, mit sehr viel Futterreserven. Deshalb kamen sie hervorragend mit dem Wetter zu Recht, so als wäre das alles normal gewesen.

Dee Lusby hat geschrieben:Well still no rain in most of southern Arizona since last summer though got some in sept and Dec but not very measurable,...and now most ponds dried up and bloom very low most areas, and many now looking to see if fishing lakes dry out or down badly,...and yet all life in wild needs water for living,...from livestock to plants

Compounding this here seems to be burned fire areas not done 30 years ago making hills even dryer and hotter and winds seemingly more,...and get only about 1/2 way thru this weather cycle world wide with earthquakes and volcanoes and hurricanes for mass flooding getting going.

So looking for very hot summer again. But less water for wildlife areas,.

So how you doing in other areas with climate? Also how are your bees doing and adapting?

Dee A Lusby

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Di Mai 15, 2018 7:46 pm

hallo Markus,
Markus W. hat geschrieben:In meinem Umfeld kann ich aktuell keine Feinde erkennen.
Natürlich sollte man vorsichtig sein, und wissen, wem man was sagen kann.


das ist sehr gut für dich und die Bienen, aber wo anders geht es da ziemlich ab.

Eine unserer Kolleginnen hier wurden durch Vandalismus ihre Stöcke zerstört, sodass ich Angst habe, dass sie aufgeben wird.
Einer anderen Imkerin in Deutschland wurde noch extremer mitgespielt, dass sie sogar ans Auswandern denkt.

Dem Houssel, der die natürliche Wabenanordnung herausgefunden hat, dem wurden von Staats wegen in Florida seine ganzen Bienenstöcke abgeflammt, weil er nicht behandelte. Seitdem ist er abgetaucht und von der Bildfläche verschwunden.

Was dem Ed und der Dee Lusby passiert ist wissen ja wohl alle:
viewtopic.php?f=4&t=914
:zerquetscht:

Und hier sind eigentlich 95% der Imker und die Regierung absolut gegen uns. Wir haben nur eine kleine Imkergenossenschaft und müssen mit hinterhältigen Verhaltensweisen rechnen. Angriffe auf Stöcke gab es zum Glück keine, dazu ist die Akzeptanz der Palmeros viel zu hoch. Man kann hier eigentlich machen was man will, solange man dem anderen nicht auf die Füsse tritt.
:wink:

Re: Ganz ohne Chemiebehandlung

Beitrag von bee » Di Mai 15, 2018 7:19 pm

hallo Georg,
Georg S. hat geschrieben:Danke, wenn ich jetzt zu Beginn einen Ableger bekomme, soll ich dann gleich versuchen Mittelwände mit kleinen Waben einhängen?


da gibt es 2 Probleme.

Grosszellige Bienen können die kleinen Zellen nicht ausbauen. Da ensteht dann sowas:
Bild

Wie man da vorgehen muss ist hier erklärt:
http://www.resistantbees.com/wieklein.html

Und das 2. Problem ist, dass ein Imkerneuling nicht sofort mit unserem System beginnen sollte:
http://resistantbees.com/anfaenger.html

Re: Ganz ohne Chemiebehandlung

Beitrag von Georg S. » Di Mai 15, 2018 7:14 pm

Danke, wenn ich jetzt zu Beginn einen Ableger bekomme, soll ich dann gleich versuchen Mittelwände mit kleinen Waben einhängen?

Liebe Grüße Georg

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » Mo Mai 14, 2018 10:30 pm

Hallo bee,
bee hat geschrieben:passt auf eure besten Völker auf und zeigt sie NIEMANDEM

wir haben viele Feinde, leider!

der erste Vorsitzende des Vereins, bei dem ich Mitglied bin, imkert schon seit 20 Jahren behandlungsfrei.
Es gibt auch andere, die schon behandlungsfreie Bienenvölker haben.
In meinem Umfeld kann ich aktuell keine Feinde erkennen.
Natürlich sollte man vorsichtig sein, und wissen, wem man was sagen kann.
schöne Grüße Markus

Vorsicht!

Beitrag von bee » Mo Mai 14, 2018 7:43 pm

passt auf eure besten Völker auf und zeigt sie NIEMANDEM

wir haben viele Feinde, leider!

imker_gun.jpg

Re: Ganz ohne Chemiebehandlung

Beitrag von bee » Mo Mai 14, 2018 6:48 pm

guten Abend Georg,
Georg S. hat geschrieben:Kann ich die Bienen im Naturwabenbau dazu bringen auf das besagte Mass von 4,9mm zu bauen?


das wäre zu schön um wahr zu sein.
Wenn man die grosszelligen Bienen Naturbau erstellen lässt, dann wird es nach Dee Lusby Jahrzehnte dauern bis sie wieder zu ihrer ursprünglichen Größe zurückfinden werden. Und vor allem bei den absolut extrem nach den Wüschen der Imker verzüchteten Bienenrassen in Mitteleuropa ist das aussichtslos. Über 100 Jahre sind einfach viel zu viele Bienengenerationen als dass das in kurzer Zeit und einfach behoben werden kann.
http://resistantbees.com/natur.html

Bild

Ganz ohne Chemiebehandlung

Beitrag von Georg S. » Mo Mai 14, 2018 6:41 pm

Hallo!
Ich bin aus Österreich und möchte neu mit dem Imkern beginnen, würde gerne das Ganz ohne Chemiebehandlung betreiben und bin dadurch auf einen Beitrag von Ihnen gestossen. Kann ich die Bienen im Naturwabenbau dazu bringen auf das besagte Mass von 4,9mm zu bauen?

Danke und LG
Georg

Re: ausgeräumte Drohnenbrut - die Bienen wehren sich aktiv

Beitrag von bee » Mo Mai 07, 2018 8:18 pm

hallo Jetski,
Jetski hat geschrieben:
Hallo Bee, nur zur Rückversicherung - diese Völker haben keine Drohnenbrut im "weißen" Stadium ausgeräumt, d. h. mit Varroen befallene Drohnen haben nicht überlebt/sind krank und wurden rausgeworfen? Erwartest Du, dass die Völker im Vergleich zu anderen ein Problem mit Varroen entwickeln werden?


Die Bienen haben vor allem Drohnenbrut im fortgeschrittenen Stadium rausgeworfen aber es können auch welche im "weißen" Larvenstadium dabei sein.

d. h. mit Varroen befallene Drohnen haben nicht überlebt/sind krank und wurden rausgeworfen?


Nein das ist der falsche Schluss!!!
Es handelt sich ganz klar um Drohnenbrut kurz vor dem schlüpfen.

Es geht darum, dass bei den kleinzelligen Bienen sich die Varroabelastung vor allem auf die Drohnenbrut konzentriert, aber nur dann wenn sie richtig angelegt ist:
http://diedrohnen.de/drohnenbrut-das-ganze-jahr

Nun hab ich heraus gefunden, dass es in dieser Drohnenbrut zu Mehrfachbsetzung der Drohnenzellen mit Varroen kommt:
http://diedrohnen.de/drohnenbrut-als-varroafalle
Nur wenn da Mehrfachbesetzungen sind, dann haben die Milben fast keine Nachkommen!!!!

Und nun sehe ich, dass an einem Bienenstand plötzlich die Mehrzahl der grossen Völker ZUGLEICH diese infizierten Drohnenbrutzellen ausräumen:
viewtopic.php?p=15374#p15374

Und genau dasselbe sah ich bei einem 7 jährigen Überlebensvolk eines Schweizers hier der eigentlich wenig Ahnung von Bienen hat, aber seine Bienen sitzen auf kleinen Zellen:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=2579

Erwartest Du, dass die Völker im Vergleich zu anderen ein Problem mit Varroen entwickeln werden?

Diese Völker haben ihr Varroaproblem gelöst!!!
Bei den Völkern, die nicht dieses Verhalten gezeigt haben, muss ich auf der Hut sein.
Genau das Gegenteil was du angenommen hast!

Re: ausgeräumte Drohnenbrut - die Bienen wehren sich aktiv

Beitrag von Jetski » So Mai 06, 2018 8:03 pm

bee hat geschrieben:
So und noch etwas sehr interessantes.
Etwa 100m oberhalb hab ich einen anderen Stand, aber mit nur 3 Völkern, aber die sind sehr stark, so stark wie einige Völker an dem Stand, wo die Drohnenbrut ausgeräumt wurde.
Vor diesen 3 Völkern fand ich erstaunlicherweise keine ausgeräumten Drohnen vor!!!!

so sieht das vor dem Flugbrett aus:
Bild


Hallo Bee, nur zur Rückversicherung - diese Völker haben keine Drohnenbrut im "weißen" Stadium ausgeräumt, d. h. mit Varroen befallene Drohnen haben nicht überlebt/sind krank und wurden rausgeworfen? Erwartest Du, dass die Völker im Vergleich zu anderen ein Problem mit Varroen entwickeln werden?

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