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Re: Verkäufer "unverwalzter" und exakter MW's

Beitrag von bee » Do Jun 14, 2018 8:02 pm

hallo Sebastian,
Sebastian. hat geschrieben: Zu allererst möchte ich Menschen wie euch danken, die sich mit solch wichtigen Themen bereits beschäftigen und nun Wege suchen, dem Wohl der Biene und dem unserer Natur wieder gerecht zu werden. Vielen lieben Dank dafür.


muchas gracias -
:shakehand:

Meine Frage wäre nun, ob ihr inzwischen Verkäufer "unverwalzter" und exakter MW's in den Größen 5,1 & 4,9 ausfindig gemacht habt, oder womöglich gar Abdrücke für eigene Pressen?


Das ist echt ein grosses Problem exakte Zellgrößen bei den Mittelwänden zu finden.
Und das zweite Problem ist das verseuchte Wachs. Praktisch alles Wachs was auf dem Markt ist, ist hoch belastet mit Chemikalien. Und das Biowachs stammt zum grössten Teil aus Afrika wo sie dafür Wildvölker abbrennen. Beides sind keine Wege für uns.
Hier findest du was es so auf dem Markt gibt:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=3039

Die einzige Alternative ist dass ein Jeder seinen eigenen, sauberen Wachskreislauf beginnt und seine Mittewlände selber herstellt.
Dafür bieten wir Silikonmatrizen in verschiedenen Zelgrößen an zum Eigenbau einer Gussform für Mittelwände:
https://resistantbees.com/shop/index.php?id_lang=1

PS: Habe ebenfalls bei "zschopautaler" & Röckl angefragt und um Muster gebeten. Falls Interesse bestände, gebe ich die Maߟe gerne an euch weiter.


vielen Dank für das Angebot.
Im link findest du auch die "zschopautaler" deren Qualität zu wünschen übrig lässt und die Maße von Röckls 5,1 findest du auch dort:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=3039
Tek Divers bzw "zschopautaler" Mittelwände in 4,9 sind schlecht in der Qualität und die Maße sind viel zu klein:
Bild

Verkäufer "unverwalzter" und exakter MW's

Beitrag von Sebastian. » Do Jun 14, 2018 7:42 pm

Namasté ihr Lieben,

vorhin stolperte ich zufällig über sehr interessante Informationen zum Thema Wabengröße und möchte meine Feldforschung nun gerne tiefer in dieses Gebiet eintauchen, um den Bien langfristig ein stärkeres Immunsystem anzueignen. Zu allererst möchte ich Menschen wie euch danken, die sich mit solch wichtigen Themen bereits beschäftigen und nun Wege suchen, dem Wohl der Biene und dem unserer Natur wieder gerecht zu werden. Vielen lieben Dank dafür. Meine Frage wäre nun, ob ihr inzwischen Verkäufer "unverwalzter" und exakter MW's in den Größen 5,1 & 4,9 ausfindig gemacht habt, oder womöglich gar Abdrücke für eigene Pressen? Vorab vielen Lieben Dank und herzliche Grüߟe,

Sebastian

PS: Habe ebenfalls bei "zschopautaler" & Röckl angefragt und um Muster gebeten. Falls Interesse bestände, gebe ich die Maߟe gerne an euch weiter.

Re: kleine Zellen im Honigraum?

Beitrag von bee » Mi Jun 13, 2018 6:25 pm

hallo Christian,
Christian B hat geschrieben: Allgemein interessiert mich einfach, ob kleinzellige Mirtelwände im Honigraum Probleme oder Nachteile hervorrufen, da sie Honig "von sich aus" (im frischen Naturbau) in größeren Zellen als die Arbeiterinnen Zellen einlagern. Daher meine Bedenken/ Fragen.


wie gesagt zählen wir 5,1 nicht zu den kleinen Zellen.
Es sind etwas kleinere Zellen als normal, doch für die meisten grosszelligen Bienen ist es kein Problem dieses Mass, 5,1, auszubauen.

Kleinere Zellen haben nur Vorteile.
Der Nektar, der in kleineren Zellen eingelagert wird, ist früher reif zum verdeckeln.

Ich denke dass es nur von Vorteil ist, dass alle Zellgrößen gleich sind im ganzen Stock.

Re: kleine Zellen im Honigraum?

Beitrag von Christian B » Mi Jun 13, 2018 5:49 pm

Hallo,

Vielen Dank für die schnelle Antwort, dennoch beantwortet sie nicht komplett meine Frage. Mich interessiert nach wie vor welche Mittelwände im Honigraum eingesetzt werden (eingesetzt werden sollten), da meinen Bienen (Carnica) wohl nicht direkt auf 4,9mm umzustellen sind will ich erstmal den Zwischenschritt auf 5,1mm vornehmen. Allgemein interessiert mich einfach, ob kleinzellige Mirtelwände im Honigraum Probleme oder Nachteile hervorrufen, da sie Honig "von sich aus" (im frischen Naturbau) in größeren Zellen als die Arbeiterinnen Zellen einlagern. Daher meine Bedenken/ Fragen.

Mit freundlichen Grüßen,
Christian

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Alejandro » Mi Jun 13, 2018 7:10 am

bee hat geschrieben:hallo Alejandro,
Alejandro hat geschrieben:Hallo Bee
...auch habe ich in dem Kurs gelernt, dass man das hygienische Verhalten der Bienen leicht prüfen kann.
Man nimmt ein Stück verdeckelte Brutwabe aus einer Wabe (kreisrunder Schnitt) und legt dieses ins Gefrierfach, dann bringt man diesen Kreis wieder
an und beobachtet, ob sie alle toten Larven raus holen.
Was hältst du davon ?


Vergiss das denn das hat nichts mit der Realität zu tun und überhaupt nichts mit dem hygienischen Verhalten.
Hygienisches Verhalten, so wie wir es definieren (Dee Lusby etc), bedeutet dass die Bienen feststellen, dass in den verdeckelten Brutzellen sich Varroamilben befinden und diese dann gezielt öffnen.
Bei dem was du erzählst und bei der Nadel-tötungsmethode (pin kill nach Marla Spivak) befinden sich tote Bienenlarven in den Zellen. Das ist, wie du siehst, absolut eine andere Situation.

Hab ich ganz zu Beginn auch gemacht, brachte aber absolut nichts.

Hygienisches Veerhalten kann man bei den kleinzelligen Bienen vor allem im Frühjhahr und Herbst beobachten, bei den grosszelligen eher selten.
Da braucht man solche Tests nicht, das sieht man einfach. :wink:


Hallo bee, danke für die Info!
Viele neu angehende Imker werden so in ihrem Verständniss für die Natur der Biene verwirrt und fehlgeleitet.
Am Ende geht es in erster Linie um die Anwendung von Produkten, das sind ja immerhin sehr angenehme Summen die beim verkauf von Varroa Bekämpfungsmittel zusammen kommen. Darauf würde keiner gerne
verzichten. Leider weiß aber auch die Industrie dass die Mittel die schon seit den 70er Jahren eingesetzt werden auf Dauer nur schädlich für die Bienen sind und Varroa nie aussterben wird.
Das stellt sich ganz klar heraus beim Betrachten der Texte in führenden Zeitschriften über Ökologisches Imkern, welche parallel zu den industriellen Texten publiziert werden.
Paradox

Lieben Gruß

Re: kleine Zellen im Honigraum?

Beitrag von bee » Di Jun 12, 2018 7:46 pm

hallo Christian,
Christian B hat geschrieben:wie sieht es denn mit kleinen Zellen im Honigraum aus? Wenn man die 5,1mm Zellen hat, sollte man die nur im Brutraum und nicht im Honigraum einsetzen?


Wir, die wir nach dem System von Ed&Dee Lusby arbeiten, haben keine gesonderten Honigräume. Wir arbeiten mit einem unbegrenzten Brutnest, mit der Absicht, dass wir extrem starke Vöker nach ein paar Jahren erhalten, mit sehr viel Futterreserven. Solche Völker widerstehen den Krankheiten weitaus besser als sogenannte Spielzeugvölker.

Jedoch benötigt man dazu eine Zellgröße von unter 4,9mm.
5,1 mm zählt bei uns zu den grosszelligen Bienen.

kleine Zellen im Honigraum?

Beitrag von Christian B » Di Jun 12, 2018 7:40 pm

Hallo,

wie sieht es denn mit kleinen Zellen im Honigraum aus? Wenn man die 5,1mm Zellen hat, sollte man die nur im Brutraum und nicht im Honigraum einsetzen?


Mit freundlichen Grüߟen,
Christian

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Mo Jun 11, 2018 6:35 pm

hallo Alejandro,
Alejandro hat geschrieben:Hallo Bee
...auch habe ich in dem Kurs gelernt, dass man das hygienische Verhalten der Bienen leicht prüfen kann.
Man nimmt ein Stück verdeckelte Brutwabe aus einer Wabe (kreisrunder Schnitt) und legt dieses ins Gefrierfach, dann bringt man diesen Kreis wieder
an und beobachtet, ob sie alle toten Larven raus holen.
Was hältst du davon ?


Vergiss das denn das hat nichts mit der Realität zu tun und überhaupt nichts mit dem hygienischen Verhalten.
Hygienisches Verhalten, so wie wir es definieren (Dee Lusby etc), bedeutet dass die Bienen feststellen, dass in den verdeckelten Brutzellen sich Varroamilben befinden und diese dann gezielt öffnen.
Bei dem was du erzählst und bei der Nadel-tötungsmethode (pin kill nach Marla Spivak) befinden sich tote Bienenlarven in den Zellen. Das ist, wie du siehst, absolut eine andere Situation.

Hab ich ganz zu Beginn auch gemacht, brachte aber absolut nichts.

Hygienisches Veerhalten kann man bei den kleinzelligen Bienen vor allem im Frühjhahr und Herbst beobachten, bei den grosszelligen eher selten.
Da braucht man solche Tests nicht, das sieht man einfach. :wink:

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Alejandro » So Jun 10, 2018 8:59 pm

Hallo Bee
...auch habe ich in dem Kurs gelernt, dass man das hygienische Verhalten der Bienen leicht prüfen kann.
Man nimmt ein Stück verdeckelte Brutwabe aus einer Wabe (kreisrunder Schnitt) und legt dieses ins Gefrierfach, dann bringt man diesen Kreis wieder
an und beobachtet, ob sie alle toten Larven raus holen.
Was hältst du davon ?

Lieben Gruß

Re: Faulbrut

Beitrag von bee » Do Jun 07, 2018 7:18 pm

hallo Alejandro,

Alejandro hat geschrieben:Gestern haben wir von einem Veterinär gelernt, dass amerikanische Faulbrut ganz einfach durch umsetzen der Bienen in einen neuen Bienenkorb mit nicht ausgebauten Waben und ohne Futter wieder heilbar sind!?
Kann das richtig sein?
Ich kenne dieses Vorgehen nur bei europäischer Faulbrut.
Heißt es nicht, dass wenn amerikanische Faulbrut auftaucht die Bienen und das Material komplett vernichtet werden müssen?


Ja das Vernichten ist die offizielle Vorgangsweise in Deutschland, soweit ich das weiss, mit Sperrzonen rund um die infizierten Völker.
Aber zum Beispiel in Holland wird die amerikanische Faulbrut viel gelassener angegangen und das Auftreten der amerikanischen Faulbrut ist deswegen nicht weniger in Deutschland, obwohl das angrenzende Länder sind.

Was dein Veterinär sagt hat schon was richtiges, denn ALLES was durch den Magen der Biene geht, wird von den Faulbrutsporen befreit. Nur die grosszelligen Völker sind viel anfälliger auf Neuinfizierung als die kleinzelligen.

Nun haben wir aber bei den kleinzelligen Bienen eine komplett andere Situation.
ich hab das ja schon beschrieben wie du auch zitiert hast:
bee hat geschrieben:Ich kann da nur mein Experiment mit der Faulbrut vorbringen.
Hier wurde vor Kurzem die Faulbrut eingeführt.
Ich infizierte kleinzellige Völker von mir absichtlich mit fremden Faulbrutwaben an einem Stand im Süden, an dem es in der Nähe grosszellige Faulbrutstände gab. Ich gab ihnen jeweils eine Brutwabe mit verfaulter Brut. Sie putzten das aus und nach einem Monat kontrollierte ich - keine Faulbrut mehr zu sehen. Dann nach ein paar Monaten dasselbe und nach einem Jahr war ebenfalls nichts von Faulbrut zu sehen. Meine kleinzelligen Bienen steckten das einfach weg und die Krankheit trat bei ihnen nicht auf.
Und das hängt ganz klar mit den kleinen Zellen zusammen. Dadurch putzen die Bienen alles viel gründlicher, weil viel mehr Bienen für die vorhandene Arbeit da sind als bei grosszelligen Bienen.


Wie gesagt das ist eine Frage der Hygiene und die kleinzelligen Bienen putzen den Stock viel besser und lackieren alles viel besser mit Propolis als die grosszelligen Bienen.

Dee Lusby sagt dass man eine Brutwabe mit mehr als 5 infizierten Zellen entfernen sollte. Bei ihr tritt die amerikanische Faulbrut in weniger als 2% der Völker auf.
Seit meinem Test habe ich nichts mehr von der Krankheit in meinen Völkern finden können.
:wink:

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