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Zusammenfassung von allem wissenswerten über Varroa resisten

Beitrag von bee » Mi Okt 16, 2019 6:47 pm

Zusammenfassung von allem wissenswerten über Varroa resistente Bienen


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Es haben sich nun äußerst viele Informationen zu Varroa resistenten Bienen bei uns angesammelt.
Jedoch wurden die Webseiten, durch die vielen Infos, zu unübersichtlich und selbst mir fiel es oft schwer bestimmt Beiträge zu finden.

Nun wurde eine neue ResistantBees Webseite gestaltet, in der alles viel einfacher zugänglich ist:
http://resistantbees.es/

Wie finde ich nun was mich interessiert?

Wenn man zum Beispiel Infos über Vorteile von kleinen Zellen sucht, dann geht man auf die Schlagwörter Wolke rechts auf der Webseite und klickt auf „Vorteile kleiner Zellen“ und wird dann folgendes finden:
http://resistantbees.es/?tag=vorteile-kleiner-zellen

Und wenn man nach „wissenschaftlichen Studien“ sucht, dann wird man hier fündig:
http://resistantbees.es/?tag=wissenscha ... rsuchungen

Und wenn man nach „Beweisen dass die Bienenzellen früher kleiner waren“ sucht, dann wird man hier fündig:
http://resistantbees.es/?tag=beweise-ze ... en-kleiner

Darüberhinaus sind die wichtigsten Links über ein Popup-Fenster anzusteuern, welches sich von alleine immer wieder öffnet.

Alle Beiträge sind auf der rechten Seitenleiste und auch oben im Header in Kategorien aufgelistet.

Der Grossteil der Infos ist bereits eingearbeitet, jedoch fehlt noch einiges, was im Laufe der Zeit auch dort erscheinen wird.

Rezept zum Erfolg und Praxistips

Beitrag von bee » Mo Okt 14, 2019 6:37 pm

Rezept zum Erfolg und Praxistips für kleinzellige, behandlungsfreie Bienenhaltung


http://resistantbees.es/?p=3159

Um Erfolg zu haben, benötigen wir ein gutes Konzept. Unser Glück ist, dass wir uns auf die Erfahrung von vielen Imkern stützen können, die uns damit den Weg schon erheblich geebnet haben.

Erfreulicherweise ist es uns gelungen, durch die Mitwirkung von erfahrenen Kleinzellimkern,
ein neues Konzept zu erstellen, wie man mit dem System von Dee Lusby, auch an Ständen mit naheliegenden fremden Stöcken, mit kleinzelligen Bienen erfolgreich beginnen kann. Die Problematik liegt in der Migration und Wiederinfizierung durch Varroamilben.

—> neues Konzept



Erik kam in den 90er Jahren auf eine geniale Idee. Damals gab es weltweit schon einige Imker, die es geschafft hatten, resistente Bienen zu züchten. Er schrieb nun diesen Kollegen seine Erfahrung, mit der Bitte ihm auch ihre Erfahrungen zu schildern. Die zugrunde liegende Idee war folgende: Wenn die alle es geschafft hatten, oder teilweise geschafft hatten, Bienen zu züchten, die sich von selbst gegen die Krankheiten wehrten, so muß in allen diesen Formen der Haltung etwas Wahres sein. Und damals war des Internet noch nicht so verbreitet wie heute und diese Imker hatten kaum Kontakt zueinander – folglich hatte das ein Jeder auf seine Art erreicht. Erik sagte sich also – wenn wir aus all den verschiedenen Erfahrungen eine Zusammenfassung machen, müßten wir sehr nützliche Richtlinien zusammenstellen können, wie ein Jeder kranheitsresistente Bienen erhalten kann. Und diese Zusammenfassung gibt es seit dem Jahr 2004.

So können wir zum einen auf die 25 jährige Erfahrung von Dee Lusby mit krankheitsresistenten, kleinzelligen Bienen ohne irgendwelche Behandlung zurückgreifen und zusätzlich auf Eriks Studie. Damit ist der Erfolg sehr wahrscheinlich.

Ich versuche nun mal aus diesen Quellen ein Konzept zu erstellen, das die wichtigsten Punkte beinhaltet, mit denen wir uns eine ganz gute Ausgangssituation erarbeiten können.

hier weiter lesen:
http://resistantbees.es/?p=3159

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Re: Wabenanordnung

Beitrag von bee » Do Okt 10, 2019 6:46 pm

hallo Matthias,

Dee sagt dass bei der Mittelwabe die Ypsilons auf beiden Seiten nach unten zeigen und erklärt auch genau warum.
http://resistantbees.es/?p=2986

Dee Lusby hat geschrieben:Erklärung der Housel Anordnung

Bei wildlebenden Völkern gibt es eine Zentralwabe, die zuerst gebaut wird, wenn sich der Schwarm an einen Ast gehängt hat. Im Frühling oder zur normalen Schwarmzeit wird diese erste Wabe als Arbeiterbau erstellt (Ausnahmen gibt es nach der Sommersonnenwende oder im Frühherbst, wenn abgeschwärmte Bienen manchmal Drohnen- oder Honigwaben bauen wollen um Platz für den Wintervorrat zu schaffen um dann nach einer bestimmten Menge mit dem Bau von Arbeiterzellen zu beginnen).

Nun ist diese Wabe mit umgedrehten "Y" auf beiden Seiten gebaut worden. Deshalb verwende ich nun " ^I^" um das umgedrehte "Y" auf beiden Seiten der Wabe anzuzeigen. Es wird nur eine einzige solche Wabe pro Volk in dieser Weise gebaut.


Nun ist aber das Problem, dass das geometrisch gar nicht möglich ist, dass auf einer Wabe auf beiden Seiten die Ypsilons nach unten zeigen.
Es ist einfach so, dass die Bienen die Zellen um 30° gedreht bauen, dh die Ypsilons liegen auf der Seite und das sieht dann ganz ähnlich aus als wenn die Ypsilons nach unten zeigen würden, zumindest in Bezug auf die Absicht, die die Bienen mit der ersten Wabe haben:


y_30.jpg
y_30.jpg (2.19 KiB) 177-mal betrachtet


Dee Lusby hat geschrieben:Das wilde Brutnest hat also seinen Anfang in einer speziell gebauten Wabe für ein Höchstmaß an Produktion von Arbeiterbienen, die wiederum umgehend gebraucht werden, um neue Brut zu pflegen und um Vorräte zu sammeln bevor die Sammlerinnen wegsterben.

Jede weitere Wabe orientiert sich nun an dieser Wabe, um eine dauerhaft maximale Brutaufzucht zu gewährleisten und um anschließend Pollen- und Honigvorräte aufzunehmen wenn sich das Nest weiter ausdehnt.

Die "Y-Struktur" beginnt nun mit dem umgekehrten "Y" dem "^", immer zur ersten, mittleren Wabe hin ausgerichtet. So setzt sich diese Anordnung von schrägen (Rhomben-) Böden, auf denen die Larve ruht fort, um einem Maximum an Flugbienen zu ermöglichen, Nektarvorräte zu sammeln die zum Wabenbau benötigt werden, während gleichzeitig weniger Bienen zur Brutpflege benötigt werden.


und zum weiteren Wabenbau an die Zentralwabe anschliessend schreibt Dee folgendes:
Dee Lusby hat geschrieben:Auf der anderen Seite der Wabe zeigt das "Y" nach oben und hilft dabei ein überstehendes, abgeschrägtes Dach zu formen, das den Bienen hilft, wenn sie einmal genügend Waben gebaut haben, der Brut und den Vorräten Schutz gegen Wind und Wetter zu geben.
Ich schreibe nun “Y” um die Seite der Wabe anzuzeigen die die aufrechten Ypsilons aufweist mit den schrägen Dächern, die immer von der Zentralwabe wegzeigen.
Für den Imker bedeutet dies, daß alle Wabenseiten mit der "^"-Anordnung in einem Volk zur Mitte zeigen sollten und alle Wabenseiten mit der "Y"-Anordnung zu den Seiten zeigen sollten, weg von der gedachten Mittellinie. Ich vermerke ^IY um dies anzuzeigen.

Nun sind die Zellen in der Mitte der Rahmen die kleinsten und sie sind Arbeiterinnenbau. Nur am Rand des Brutnests verändern sich die Zellen in Drohnenbau.

Das kann auf zwei Wegen erreicht werden.......

Wabenanordnung

Beitrag von Matthias S. » Do Okt 10, 2019 6:30 pm

sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank fuer Ihren Bericht ueber die natuerlich Anordnung von Bienenwaben in der Beute. Ich habe versucht, diesen recht spannenden Ansatz gedanklich nachzuvollziehen. Dabei ist mir eine Frage gekommen, zu der ich noch keine Antwort gefunden habe.
Bienen bauen nach Ihrem Artikel im Schwarm die mittlere Wabe nach dem ^|^ Prinzip. Also sollte man bei dieser Wabe von beiden Seiten gegen das Licht gehalten jeweils ein umgedrehtes Ypsilon in der Wabenmitte erkennen.
Ich kann mir nicht so recht vorstellen, wie diese Wabe aufgebaut sein soll. Nach meinem Verständnis und räumlichen Vorstellungsvermögen müsste ich immer auf der einen Seite das gedrehte, auf der anderen Seite das nicht-gedrehte Ypsilon sehen.
Können Sie mir beschreiben oder aufzeichnen, wie die Mittelwabe aufgebaut ist?
Vielen Dank vorab
Matthias S.

Bruder Adam und kleine Zellen

Beitrag von bee » Di Okt 08, 2019 6:25 pm

Vor diesem Mann muss man den Hut ziehen.
Wussten ihr dass er mehrmals bei Ed&Dee Lusby in Arizona war?

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Das wissen wir über seine Besuche.
Dee Lusby berichtet uns:


Dee Lusby hat geschrieben:"Well having Brother Adam come and stay with us a few times and talking
about what he did........it is a good book...............but in saying
that.........he got upset after going several places around world for
trying to find good bees for the Abby there.......and then didn't key
to the different cell sizes sold on the market, that he then put into
hives that sorta upset him when putting the pieces
together..............but in general for mixing bees and trying to
localize, the basics are there for matching................and it is a
good read...........just don't do any artificial feeding,
and add sizing and mating locally into the picture with out overmixing
morethen couple different types of honeybees."

und weiter:
Yes he did, and he also went to S. Africa and into mountain ranges
there for the monticola and other races....along with coming to USA for
such and then going out once coming here to then get and see smaller
and darker bees.....................but in so doing, since he'd been
using same foundations and combs for decades, he hadn't really looked
at size of combs he was using personally back at the abby, and then for
how changed with mixing lighter and darker smaller bees from various
parts of world.........and while they worked fine, he was starting to
see problems with secondary diseases and few ticks.............but
nothing he couldn't handle with odd taking of frames out of hives and
getting rid of for the diseases, while he was learning
to fork the drones....but then that's why he ended up coming to visit
and stay with us and go into things deeply, as we were in a similar
circle with various people we knew and how we worked.............so he
came and stayed with us for a good month and while here seeing how our
bees matched what he was seeing around the mediterranean and other
places he'd gone to (.S.Africa for monticola), we talked deeply and put
the pieces together more......of which he then got into deeply the
sizing changes and how they banded and other............and then blew
his top...........and said he had to go home and change a few things to
finally get rid of the maladies ....for he was using comes in UK
slightly above the 4.9mm and while close, like us, could
see why we were sizing down more to exactly match nature again with
localized breeding only for acclimitization after bringing in bees to
match area like Benton..............but last piece we agreed on was the
sizing by latitude and altitude,....which is shocking to many in a way.

Dee A. Lusby"

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » So Okt 06, 2019 6:18 am

bee hat geschrieben:eine wissenschaftliche Studie besagt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Brutnesttemperatur und der Klugheit der Bienen gibt.

Hallo bee
Zusätzlich kann man die Bienen dabei durch diffusionsoffen gedämmte Beutenwände/diffusionsoffenen Klimadeckel ringsum unterstützen.
liebe Grüße
Markus

Bienenintelligenz, Brutnesttemperatur und Zellgröße

Beitrag von bee » Sa Okt 05, 2019 6:27 pm

eine wissenschaftliche Studie besagt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Brutnesttemperatur und der Klugheit der Bienen gibt.

hier die komplette Studie

Bei höheren Brutnesttemperaturen kommen klügere Bienen zur Welt.

die Studie, geführt vom Bienenforscher Jürgen Tautz, kommt zu folgendem Schluss:
Bei den Honigbienen ist das Lernverhalten und die Kommunikationsfähigkeit abhängig von verschiedenen Faktoren. Entscheidend dabei ist die Temperatur, bei der sich die Bienenpuppen entwickeln.
Wachsen die Insekten bei höchstens 34,5 Grad Celsius heran, dann vergessen sie ihr angelerntes Wissen leichter und führen weniger wirksame Schwänzeltänze auf. Die „klügsten“ Bienen entwickeln sich dagegen aus Puppen, die bei 36 Grad Celsius gehalten werden.Das berichtet die Arbeitsgruppe des Zoologen Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg in der neuen Ausgabe der „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS).

eine Million Zugriffe

Beitrag von bee » Fr Okt 04, 2019 6:33 pm

wir haben nun beinah EINE MILLON Zugriffe auf den öffentlichen Bereich des Arbeitskreises -
jetzt sind es genau 999648

1.000.000 in Kürze

:gracias: :aplauso: :pap:

viele Infos über VSH Varroa Sensitive Hygiene

Beitrag von bee » Mi Okt 02, 2019 6:36 pm

viele Infos über VSH Varroa Sensitive Hygiene bei Varroa resistenten Bienen


http://resistantbees.es/?p=4209

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » Mo Sep 30, 2019 5:29 am

In dem Info - Blatt steht auch, dass man durch das Einschmelzen der Drohnenwaben sauberes Wachs bekommen würde, also ich weis nicht, bei der vielen gekochten Drohnenbrut die da mitschmilzt...
Ein befreundeter Imker bezeichnet die Drohnen als lebende "Wärmflaschen", also die Drohnen sind sehr wichtig, jedesmal, wenn man den Drohnenrahmen rausnimmt, und durch einen neuen ersetzt, wird die Harmonie im Volk nachhaltig gestört. Die Drohnenecken auf jeder Wabe wirklich hervorragend.

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