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Artikel in New York Times über DAS Bienengeschäft

Beitrag von bee » Mi Aug 15, 2018 8:00 pm

The Super Bowl of Beekeeping


Thema:
Bestäubung der Mandelblüte in Kalifornien.

https://www.nytimes.com/2018/08/15/maga ... eping.html

Bild

das schreibt dazu eine Kollegin aus Kalifornien:
:zerquetscht:
I live in CA and the average joe beek and other citizens opine often to me about "hitting the big time" by scaling up to do contract pollination. What garbage! The whole mono-crop system is teetering on a razor's edge---we currently have 22 major wildfires burning the state to the ground, thousands of homes burned this year and last year, (fire "season" is now year 'round) drought causing water wars, and MORE people moving into CA every day. The commercial pollinator industry is not a "Super Bowl" but more like a Titanic running straight for the iceberg. This quote " Without their human keepers, honeybees might have faced extinction decades ago, as some of their native counterparts are beginning to now." shows how ignorant the writer is about the resilience of Apis mellifera and the lack of research she did to write this piece. Native species of bumblebees and other solitaries are specialist for forage AND habitat. Honey bees are not. Honey bees will adapt and persist without us. This piece is the typical tripe the public thinks defines the issues.

So wehrt sich die SC Biene gegen die Varroen – neueste Unter

Beitrag von bee » Mi Aug 15, 2018 7:50 pm

So wehrt sich die SC Biene gegen die Varroen – neueste Untersuchung von Überlebensvölkern

mehr lesen:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=2445

Ergebnis:

die Varroa ist sehr wenig in der Arbeiterinnenbrut der kleinzelligen Bienen anwesend und dort hat nur ein viertel davon weibliche Nachkommen
die Varroen konzentrieren sich auf die Drohnenbrut

jedoch werden nur 43% der Drohnenbrutzellen von Varroen besetzt, dafür aber durch Mehrfachbesetzung.

durch die Mehrfachbesetzung wird die Vermehrung der Milben verringert – 52 Muttermilben haben nur 52 weibliche Nachkommen, was in der Drohnenbrut ein Verhältnis von mehr als 1:2 sein müsste.

die von Varroen besetzten Drohnenbrutzellen werden von den Bienen innerhalb kürzester Zeit geöffnet (in 3 Tagen 59% und in 6 Tagen 95% der besetzten Drohnenbrutzellen) und dadurch wird die Brut der Varroen unterbrochen und vernichtet.

das ist nichts neues denn Ed&Dee Lusby zeigen uns genau diesen Mechanismus seit Jahrzehnten auf und ich kann nun voll bestätigen daß dies zutrifft.

Bild

Re: möchte aber viel dazu lernen.

Beitrag von bee » Mi Aug 15, 2018 7:22 pm

hallo Georg,
Geotg H. hat geschrieben:Ich habe großes Interesse an dem Thema.
Ich beginne erst, möchte aber viel dazu lernen.


na da bist du genau richtig hier
:willkommen:

möchte aber viel dazu lernen.

Beitrag von Geotg H. » Mi Aug 15, 2018 7:20 pm

Ich habe großes Interesse an dem Thema.
Ich beginne erst, möchte aber viel dazu lernen.

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Di Aug 14, 2018 7:30 pm

hallo Markus,

Markus W. hat geschrieben:Ohne jahrelange Recherche hauptsächlich in diesem Forum hätte ich wahrscheinlich nie wieder zu imkern begonnen,



na das ist doch toll!!!!!!
:aplauso:

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » Mo Aug 13, 2018 8:32 pm

ein Imkerkollege erzählte mir, daß die Varroa etwas größer geworden sei.
Es zieht sich wie ein roter Faden durch: Überall, wo wir Menschen versuchen, der Natur ins Handwerk zu pfuschen, rächt sich das irgendwann, und bei den Bienen hilft kein "Mittel" mehr, denn die Varroa ist ja nicht blöd und stellt sich drauf ein.
Es muß sich eben ein ausgeglichenes Parasit - Wirt Verhältnis einpendeln.
Wenn man das dann endlich geschafft hat, und das sind doch schon einige, dann macht die Imkerei wieder weniger Arbeit! - Keine Milbenzählerei mehr, keine Behandlungen mehr, kein Zucker muß gekauft werden, kein Zuckersirup muß angerührt werden ...
Vor der Varroa habe ich alles nicht so hinterfragt wie jetzt, weil es den Bienen ja "gut" ging, und ich kann mich an keine Bienenverluste erinnern.
Ohne jahrelange Recherche hauptsächlich in diesem Forum hätte ich wahrscheinlich nie wieder zu imkern begonnen, danke, bee! :gracias:
viele Grüße Markus

Verhaltensänderungen der Varroamilben

Beitrag von bee » Mo Aug 13, 2018 7:04 pm

Verhaltensänderungen der Varroamilben, weniger phoretische Milben auf den Bienen

Nach Untersuchungen eines Biologen einer spanischen Universität, hat sich das Verhalten der Varroamilben in den letzten Jahren verändert.
Das erklärt auch warum viele Behandlungsarten nicht mehr funktionieren können.
Das Verhältnis der Milben, die sich in den Brutzellen aufhalten, zu denen, die sich auf den Bienen befinden, hat sich verändert.

-> mehr lesen:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=3170



Auf einer Imkerkonferenz berichtete ein Biologe, der an einer spanischen Universität arbeitet, daß sich die Verhaltensweisen der Varroen in den letzten 30 Jahren entschieden verändert haben.

– Früher waren die phoretischen Varroen häufig auf dem Rücken der Bienen zu finden und jetzt bevorzugen sie die Brust der Bienen.
Somit können viele Varroen auf den Bienen sein und man sieht sie nicht so einfach.


– Und das noch wichtigere ist daß früher ca 2/3 der Varroen sich in den Brutzellen aufhielten und ein drittel auf den Bienen phoretisch waren.Das hat sich auch schrittweise verändert und jetzt sollen es 85% in der Brut sein und nur 15% auf den Bienen.

Die Varroamilben verstecken sich immer mehr in der Bienenbrut, wo die meisten Behandlungen der Imker nicht hin kommen.


Fazit:
Oxalsäure und Chemiebehandlung der Bienenstöcke bei vorhandener Brut wird immer erfolgloser.

Einzige Lösung ist daß sich die Bienen aus eigener Kraft wehren.

Der Weg zurück zur biologischen Bienenhaltung

Beitrag von bee » So Aug 12, 2018 5:52 pm

Auszüge aus dem neuen Buch von Dee Lusby: Der Weg zurück zur biologischen Bienenhaltung (Teil2)

Heutzutage, während unserer gegenwärtigen Periode der wirtschaftlichen Geschäftsauflösungen und Einsparungen beginnen wir zu erkennen, das ein Anwachsen unserer Produktion pro Bienenstock in Menge und Qualität weitestgehend auf die Hoffnung gegründet ist, die Investitionen in unsere Bienen einschließlich eines Gewinns wieder zu erwirtschaften. Die Sicherheit von Nahrungsmitteln steht hier in den Vereinigten Staaten und überall auf der Welt im Blickpunkt der Öffentlichkeit, nachdem dies für einige Jahre hinter der Notwendigkeit, neue Gegenmittel für Krankheiten durch parasitäre Milben, Aasfressern und nachfolgende Infektionskrankheiten zu finden zurückstand. Dies wurde kompliziert dadurch, dass wir Imker versuchten, die Kosten pro erzeugten Pfunds Honig zu reduzieren oder neue Einkommensquellen zu erschließen mit Wanderungen zum Zwecke der Bestäubung von Kulturpflanzen. Dies wurde auch getan, um zukünftige neue Kosten durch betriebliche oder andere äußere Verpflichtungen stemmen zu können, wie der so genannten afrikanisierten Biene zu trotzen, die, wie manche meinen, auf unserem amerikanischen Kontinent Fuß gefasst hat.

Es ist meine tiefe Überzeugung, dass die beste Chance für das Überleben unseres Geschäftszweiges darin besteht, eine Selektion und Adaption von Bienenrassen und -stämmen NATÜRLICHER GRÖSSE auf unsere individuellen Standort-Besonderheiten hin durchzuführen. Es ist eine Angelegenheit, die besonderer Empfehlung wert ist: die große Bedeutung der Haltung von biologisch gehaltenen, natürlichen Rassen und -stämmen der Honigbienen hervorzuheben und wieder neu ins Bewusstsein zu bringen – und wenn auch mit hitzig vorgetragenen Argumenten. Nichts als Gutes kann das Ergebnis dessen sein, was ich schreibe und selbst wenn nur ein Imker bei der Stange bleibt und bis zum Erfolg kommt, egal, welchen natürlichen Stamm oder welche natürliche Rasse an Honigbienen er halten möchte, ohne Chemikalien, ätherische Öle, Antibiotika usw. zu benutzen, dann haben wir alle gewonnen.

weiter lesen:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=1456

Bild

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Siegfried » Sa Aug 11, 2018 10:09 pm

Hallo Bee,
Daher sage ich ja, dass absichtlich Werbung für die große Biene gemacht wurde. 99% glaubten den Müll und die "Wissenschaft" ist und bleibt eine Religion.
Wir wissen, dass große Bienen kein Vorteil gegenüber den kleinen Bienen haben. Das weiß jeder intelligente Mensch, wenn er sich mit der Thematik auseinander setzt.

Jemandem sagen, die Bienen wurden größer gezüchtet, weil die Wissenschaft einen Fehler gemacht hat und nur wenige die Weisheit besitzen das zu durchschauen.
Oder
Die Industrie wollte Mittelwände verkaufen und die Imker hätten niemals auf Naturwabenbau verzichtet, wenn sie gewusst hätten, was für negative Auswirkungen das haben würde.
Nur großzellige schlechte Mittelwände werden zu jeder Trachtzeit tadellos ausgebaut.
Kleinzellige schlechte Mittelwände fast gar nicht.
Es gab nur einen Weg Mittelwände zu etablieren.
Lügen.
Es ist dumm einem Lügner Unwissenheit zu unterstellen.
Geh davon aus, dass die Wissenschaftler und die Politiker genauso viel Wissen wie du. Ja, viele sind wirklich dumm (glauben jeden Müll), aber genauso viele Lügen auch.

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Sa Aug 11, 2018 7:09 pm

hallo Siegfried,

Siegfried hat geschrieben:Mussten die Zellen größer werden, um Mittelwände verwenden zu können?


guter Gedanke
:wink:

Nur ist es so, dass wir historische Literatur haben, wo ausdrücklich eine größere Biene gefordert wird:

hier nachzulesen:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=3449

da wird auf der Apimondia 1965 über Tendenzen zu VIEL größeren Zellen aus Italien berichtet:
Ich habe mir extra das Buch der Apimondia von 1965 gekauft und da steht:
Zwecks Erzielung größerer Bienen wird die Verwendung von Waben mit größeren Dimensionen nicht genügen, sondern wir werden ein Mittel suchen müssen, damit wir Weiseln und Drohnen von größten Dimensionen erhalten....


und aus Rumänien:

Die "große Zelle" war und ist der Gegenstand vieler Imker und Wissenschaftler zahlreicher Länder.


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