Diskussionsforum für alle

Antwort erstellen


Diese Frage dient dazu, das automatisierte Versenden von Formularen durch Spam-Bots zu verhindern.

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind ausgeschaltet
Die letzten Beiträge des Themas

Editor aendern

   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Diskussionsforum für alle

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Fr Okt 12, 2018 7:08 pm

Markus W. hat geschrieben:da hab ich auch meine Zweifel, ob das so stimmt, mit den "Varroaschwärmchen", wie es immer berichtet wird.
Wer kann da mehr dazu sagen, ob das wirklich stimmt?


Ich selber hab sowas noch nie gesehen. Ich hab davon von Christian Wurm aus Österreich gehört.
Der Schwarm der vorgestern hier ankam hatte definitiv keine sichtbaren Varroen.

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » Fr Okt 12, 2018 8:15 am

bee hat geschrieben:Da wird von Varroaschwärmchen gesprochen, aber ich konnte absolut keine Varroen auf den Bienen sehen.

da hab ich auch meine Zweifel, ob das so stimmt, mit den "Varroaschwärmchen", wie es immer berichtet wird.
Wer kann da mehr dazu sagen, ob das wirklich stimmt?

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Happy » Do Okt 11, 2018 8:04 pm

Andi1990 hat geschrieben:habe letzten Freitag zwei geschlüpfte Schwarmzellen gesehen in einem Stock, obwohl die Königin nicht Drohnenbrütig ist.
Deshalb wollte ich mal fragen, ob es irgenwelche Erklärungen dafür gibt. (die aktuelle Königin ist ein Jahr alt):

Hallo Andi,
ich kann miterweile nur sagen, das Buckfast und Elgon UW-Zellen gerne unten wie eine Schwarmzelle anlegen. Habe das jetzt mehrfach beobachtet.
Wenn die schwärmen wollen im Frühjahr, würden die immer mehr wie zwei Zellen anlegen.

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Mi Okt 10, 2018 7:25 pm

hallo andi,
Andi1990 hat geschrieben:Hallo!
Ja die alte Königin ist noch da und stiftet auch, auch die Bienen sind ruhig!


da ist heute hier ganz was ähnliches passiert.
Mittags kam ein Schwarm angeflogen. Der ist nicht von meinen Bienen, denn die sind grösser und er hatte eine alte Königin dabei.
Er logierte sich in einem leeren Bienenstock ein. Ein ziemlich kleiner Schwarm, aber mit alter Königin.
Die scheinen auf der Flucht zu sein, denn um diese Zeit hab ich vorher noch keinen Schwarm gesehen.
Da wird von Varroaschwärmchen gesprochen, aber ich konnte absolut keine Varroen auf den Bienen sehen.
:verwirrt:

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Andi1990 » Di Okt 09, 2018 6:33 pm

Hallo!
Ja die alte Königin ist noch da und stiftet auch, auch die Bienen sind ruhig!

Grüße Andi

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Mo Okt 08, 2018 5:59 pm

hallo Andi,

wenn die Bienen still umweiseln dann sieht eine Umweisselzelle so aus und sie befindet sich in der Mitte einer Brutwabe:

Bild

und das ist Dee ganz stolz mit solch einer Umweisselzelle:

Bild

das ist bei dir nicht der Fall, also sind die Antworten der Fragen, die Markus gestellt hat, die Lösung zum Problem
:wink:

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » Mo Okt 08, 2018 5:11 am

hallo Andi,
ist die aktuelle Königin noch da? - sind Brut/Stifte zu sehen? sind die Bienen aufgeregt?
Gruß Markus

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Andi1990 » So Okt 07, 2018 6:58 pm

Hallo Bee und auch an allen anderen!

habe letzten Freitag zwei geschlüpfte Schwarmzellen gesehen in einem Stock, obwohl die Königin nicht Drohnenbrütig ist.
Deshalb wollte ich mal fragen, ob es irgenwelche Erklärungen dafür gibt. (die aktuelle Königin ist ein Jahr alt):

https://1drv.ms/u/s!Ag3nGYS2uO5PhEwwduzcesgIUVl3

Freundliche Grüße

Unkrautvernichtungsmittel mit Bienensterben verbunden

Beitrag von bee » So Okt 07, 2018 6:23 pm

gebräuchliches Unkrautvernichtungsmittel mit Bienensterben verbunden

neue Forschungen der Universität von Texas
https://news.utexas.edu/2018/09/24/comm ... bee-deaths

AUSTIN, Texas - Der weltweit am häufigsten verwendete Unkrautvernichter kann auch indirekt Bienen töten. Neue Forschungen von der University of Texas in Austin zeigen, dass Honigbienen, die Glyphosat, dem Wirkstoff in Roundup, ausgesetzt sind, einige der nützlichen Bakterien in ihren Eingeweiden verlieren und anfälliger für Infektionen und Tod durch schädliche Bakterien sind.

Wissenschaftler glauben, dass dies ein Beweis dafür ist, dass Glyphosat möglicherweise zum Rückgang von Honigbienen und einheimischen Bienen auf der ganzen Welt beiträgt.

Bild

"Wir brauchen bessere Richtlinien für die Anwendung von Glyphosat, insbesondere in Bezug auf die Bienenexposition, denn die Richtlinien gehen davon aus, dass die Bienen durch das Herbizid nicht geschädigt werden", sagte Erick Motta, der die Forschung leitete, zusammen mit Professor Nancy Moran. "Unsere Studie zeigt, dass das nicht stimmt."

Die Ergebnisse werden diese Woche in der Zeitschrift Proceedings der National Academy of Sciences veröffentlicht .

Da Glyphosat mit einem wichtigen Enzym interferiert, das in Pflanzen und Mikroorganismen, aber nicht in Tieren vorkommt, wird seit langem angenommen, dass es für Tiere, einschließlich Menschen und Bienen, nicht toxisch ist. Aber diese neueste Studie zeigt, dass Glyphosat durch die Veränderung des Darmmikrobioms der Biene - das Ökosystem der Bakterien, die im Verdauungstrakt der Biene leben, einschließlich jener, die es vor schädlichen Bakterien schützen - seine Fähigkeit zur Bekämpfung von Infektionen beeinträchtigt.

Die Forscher setzten Honigbienen Glyphosat in Mengen aus, die auf Feldern, Höfen und Straßenrändern bekannt sind. Die Forscher malten die Rücken der Bienen mit farbigen Punkten, so dass sie verfolgt und später wieder eingefangen werden konnten. Drei Tage später beobachteten sie, dass das Herbizid die gesunde Darmmikrobiota signifikant reduzierte. Von acht dominanten Arten gesunder Bakterien in den exponierten Bienen wurden vier weniger häufig gefunden. Die am stärksten betroffene Bakterienart, Snodgrassella alvi , ist eine kritische Mikrobe, die Bienen hilft, Nahrung zu verarbeiten und gegen Krankheitserreger zu schützen.

Die Bienen mit gestörten Darmmikrobiomen starben auch sehr viel später, wenn sie später einem opportunistischen Erreger, Serratia marcescens , gegenüber Bienen mit gesunden Eingeweiden ausgesetzt wurden . Serratia ist ein weit verbreiteter opportunistischer Krankheitserreger, der Bienen auf der ganzen Welt infiziert. Ungefähr die Hälfte der Bienen mit einem gesunden Mikrobiom lebte noch acht Tage nach dem Kontakt mit dem Erreger, während nur etwa ein Zehntel der Bienen, deren Mikrobiome durch das Herbizid verändert worden waren, noch am Leben war.

"Studien an Menschen, Bienen und anderen Tieren haben gezeigt, dass das Darmmikrobiom eine stabile Gemeinschaft ist, die sich einer Infektion durch opportunistische Eindringlinge widersetzt", sagte Moran. "Wenn Sie also die normale, stabile Gemeinschaft stören, sind Sie anfälliger für diese Invasion von Krankheitserregern."

Basierend auf ihren Ergebnissen empfehlen Motta und Moran, dass Landwirte, Landschaftsgärtner und Hausbesitzer vermeiden, Glyphosat-basierte Herbizide auf Blütenpflanzen zu sprühen, die die Bienen wahrscheinlich besuchen.

Vor mehr als einem Jahrzehnt begannen die Imker in den USA, ihre Bienenvölker durch die Kolonie-Kollaps-Störung dezimiert zu sehen. Millionen von Bienen sind auf mysteriöse Weise verschwunden und haben Farmen mit weniger Bestäubern verlassen. Erklärungen für das Phänomen umfassten die Exposition gegenüber Pestiziden oder Antibiotika, Lebensraumverlust und bakterielle Infektionen. Diese neueste Studie fügt Herbizide als einen möglichen beitragenden Faktor hinzu.

"Es ist nicht die einzige Sache, die all diese Bienensterben verursacht, aber es ist definitiv etwas, worüber sich die Leute sorgen sollten, weil Glyphosat überall verwendet wird", sagte Motta.

Native Hummeln haben Mikrobiome ähnlich wie Honigbienen, so Moran sagte, es ist wahrscheinlich, dass sie von Glyphosat in ähnlicher Weise betroffen sind.

Der dritte Autor des Artikels ist Kasie Raymann, eine ehemalige Postdoktorandin in Morans Labor und jetzt Assistenzprofessorin an der University of North Carolina in Greensboro.

Die Finanzierung für diese Arbeit wurde vom Nationalen Institut für Ernährung und Landwirtschaft des US-Landwirtschaftsministeriums zur Verfügung gestellt; die US National Institute of Health; und Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior, Brasilien (Koordination für die Verbesserung des Hochschulpersonals, eine Stiftung im Bildungsministerium in Brasilien).

DER gangbare Weg zu resistenten Bienen, Grundlegendes von Ed

Beitrag von bee » Fr Okt 05, 2018 6:34 pm

DER gangbare Weg zu resistenten Bienen, Grundlegendes von Ed&Dee Lusby

Die Grundlagen unserer Arbeit

Dee Lusby, arizona:

Viele wissen nun wohl schon, dass wir der Meinung sind, dass kleine Bienen besser sind. Aber die Frage ist warum und wie?

Da nun einige Fragen im Raum stehen, denke ich, das es hilfreich ist, dass ich zunächst den Grund erkläre, warum wir so denken.



Zu aller erst lasst mich mal postulieren, dass man einen Krieg nicht durch die Anwendung von einzelnen Taktiken gewinnen kann. Man gewinnt dann, wenn man alles einsetzt was einem zur Verfügung steht, indem man ein gewissenhaft entwickeltes Einzingeln einsetzt und von allen Seiten gleichzeitig angreift.

Wir befinden uns tatsächlich in einem Krieg in unserer Imker-Industrie und ob wir gewinnen können oder nicht, als eine sich weiterentwickelnde Imker-Industrie, hängt davon ab, ob wir in der Lage sind zusammenzuarbeiten und uns gegenseitig zu helfen. Das beinhaltet den Austausch von Informationen und kein Zurückhalten von sogenannten Geheimnissen, denn was nützt es, wenn ihr die einzigen seid die übrig bleiben und alle eure Freunde verschwunden sind.

Wir sind der Meinung, daß die Harmonie mit der Umgebung, durch die Verwendung der richtigen Zellgröße, ein Drittel des Problems darstellt. Denn vor der Anwendung von künstlich vergrößerten Waben gab es keine Probleme und danach stellten sich parasitäre Milben-Probleme und deren Folgekrankheiten und, nicht zu vergessen, auch Brutprobleme, ein.

Wir sind weiter der Meinung, dass die Ernährung ein weiteres Drittel des Problems ausmacht. Mit künstlicher Diät erreichen wir unvollständige Ernährung. Schlechte Ernährung stellt einen ernsten Stressfaktor eines jeglichen Organismus dar, der zu Krankheit und parasitären Angriffen und auch Brutproblemen führen kann.

Wir sind auch der Meinung, dass die Zucht, die nicht in Einklang mit der natürlichen Umgebung stattfindet, ein weiteres Drittel des Problems ausmacht. Falsch angewendete Zucht geht Hand in Hand mit der Provokation von Ernährungsbelastung und Umgebungsstress.

weiter lesen:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=1796

Nach oben

cron