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Re: Riesenfeuer hier - der Horror!!!

Beitrag von bee » Sa Feb 16, 2019 9:31 pm

da gibt es einen time lapse Film vom Ausbruch des Feuers
Das breitete sich dann bis in die Nacht unglaublich schnell aus

ziemlich unten auf der Seite sieht man das time lapse Video:
https://diariodeavisos.elespanol.com/20 ... e-garafia/

Bild

und dann etwas später:
52427867_10213325190316436_8749952068287987712_n.jpg

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Karl » Sa Feb 16, 2019 7:12 pm

Boah, dass Foto sieht gespenstig aus.
Alles noch mal gut gegangen.

Riesenfeuer hier - der Horror!!!

Beitrag von bee » Fr Feb 15, 2019 8:17 pm

guten Abend,

Kleine Biene hat geschrieben:Hallo!
Hoffentlich wird es bald bei dir regnen!!


wie gesagt warteten wir hier auf Regen und alles wurde schon zeimlich trocken hier.
Dann näherte sich gestern ein Tiefdruckgebiet im Norden von uns und wir bekamen wieder mal den Südsturm davor ab.
Bis zu 100km/h, es war sehr heftig, aber noch auszuhalten.
Gegen Abend ließ der Wind etwas nach, aber nur etwas und gegen 18:30 sah ich im Berg oben dunkle Wolken von einem Waldbrand.
Ich startete sofort hoch. Das ist ein Vorteil unserer Dorfgemeinschaft hier, dass alle sofort alles liegen und stehen lassen, wenn man Rauch sieht, um gemeinsam zu löschen.
Sowas gibt es nur hier im Norden bei uns in Garafia.
Nun kam ich oben an und es war absoluter Horror. Sehr starker Wind und überall Stellen wo es brannte. Das Glück war, dass alles doch noch so grün war, dass es den Funken schwer fiel den Boden zu entzünden. Durch so einen starken Wind brennt es plötzlich durch Funkenflug 300 Meter weiter vorn und man kann absolut NICHTS machen.
Ich wusste dass die Front in ca 3 Stunden kommen musste mit Regen. Sie kam, aber eine Stunde früher - ZUM GLÜCK. Es regnete gut und alles wurde gelöscht und der Wind war vorbei.
:zerquetscht:
Direkt unterhalb wo ich das Foto aufgenommen habe befindet sich ein Bienenstand von mir. Nix passiert.
:risa:

fuego_llano_negro_19.jpg

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Kleine Biene » Do Feb 14, 2019 12:43 pm

Hallo!
Hoffentlich wird es bald bei dir regnen!!
Bei mir scheint die Sonne und die Bienen starten zurzeit kräftig ihren Reinigungsflug bei 7 Grand.
Es ist einfach herrlich dem zuzuschauen...

Ich habe gerade einen Beitrag gefunden der - naja wie soll ich sagen - uns nur zum Kopfschütteln bringen kann...
https://www.youtube.com/watch?v=F8C1ALk6b94

Besonders die Stelle, wo er sagt "Das Varroa abwehrverhalten hat keine Bienen - es war eine Idee der Deutschen das durch den Nadeltest zu testen"...
ab min 9
Ich musste erstmal lachen - aber eigentlich ist es sehr traurig...

lg

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » Do Feb 14, 2019 8:40 am

Hallo bee,
da kann ich mit dir mitfühlen, wahrscheinlich hängt das mit dem Jetstream zusammen, dass es bei dir so trocken ist?
liebe Grüße
Markus

Mandelblüte

Beitrag von bee » Mi Feb 13, 2019 8:19 pm

guten Abend,

gerade haben wir hier volle Mandelblüte und heute Mittag stieg das Thermometer auf 27°C.
Das schaut wunderbar aus, jedoch kann es sein, dass es wieder ein katastrophales Jahr für die Bienen wird.
Es hat praktisch seit November nicht mehr geregnet und alles wird schon trocken. Im Süden hat es nicht mal zu Beginn des Winters geregnet und man sieht absolut keine Blüten dort.
Denn nach der Mandelblüte ist dann nichts mehr da für die Bienen, wenn es jetzt schon trocken wird. Die Haupttracht ist normalerweise im April/Mai, aber ohne Regen kein Segen.
:zerquetscht:
Es schaut aus als ob sich in den nächsten Tagen ein kleines Tief nähert - mal sehn ob es etwas regnen wird.

almendro_2019.jpg

Brutnesttemperatur

Beitrag von bee » Di Feb 05, 2019 7:46 pm

hallo Karl,

Karl hat geschrieben:habe heute einen Bericht gelesen, der ganz klar die Vorteile von SC-Völker bestätigt.
Ich kann daraus sehr viel ableiten.
Die Platzierung der Drohnenecken erklärt sich damit auch von selbst(für mich)!

Regulation von Temperatur und Luftfeuchtigkeit durch die Honigbienen und ihr Einfluss auf Bienengesundheit und Varroaresistenz
Sigrun Mittl, Dipl.-Biol., bienen-dialoge.de, Fürth, Februar 2017

https://bienen-dialoge.de/regulation-von-temperatur-und-luftfeuchtigkeit-und-einfluss-auf-gesundheit-und-varroaresistenz/



ja das ist sehr interessant, vor allem wenn man weiss, dass bei kleinzelligen Bienen die Brutnesttemperatur höher ist als bei grosszelligen.


hier steht folgendes geschrieben:
Le Conte et al. (1990) haben sich sogar mit dem Einfluss der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit auf die Fortpflanzungsfähigkeit der Varroa beschäftigt. Zuerst zur Temperatur. Die optimale Temperatur für die Entwicklung der Varroa-Milben liegt zwischen 32,5°C – 33,4°C, was gut mit der Bruttemperatur von Apis mellifera korrespondiert, die im Bereich zwischen 31°C – 36°C liegt [13], und noch exakter formuliert der Temperatur der Drohnenbrut entspricht, die im Randbereich des Brutbereichs liegt. In diesem Bereich gibt es keine Reproduktion über 37°C und unter 28°C. Die Reproduktionsraten der weiblichen Varroa-Milben sind bei Temperaturen über 36°C signifikant vermindert, was Kraus et al. (1998) bestätigen [14]. Bei Temperaturen über 38°C beginnen die Varroa zu sterben, ohne sich fortzupflanzen. Temperatursprünge sind für die Entwicklung der Milben ungünstig. Honigbienen, auch Apis mellifera, sind in der Lage, ihre Temperatur kurzfristig und schnell zu steigern, z.B. 5x auf 41°C innerhalb von 5 Tagen. Kurzzeitige Temperaturerhöhungen auf 41°C reduzierte die Fruchtbarkeit der Varroa-Weibchen um 75%, bei einer Erhöhung auf 42°C sogar um 100%. [12]


und
Bild

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Karl » Di Feb 05, 2019 10:03 am

Hallo Stephan,
habe heute einen Bericht gelesen, der ganz klar die Vorteile von SC-Völker bestätigt.
Ich kann daraus sehr viel ableiten.
Die Platzierung der Drohnenecken erklärt sich damit auch von selbst(für mich)!

Regulation von Temperatur und Luftfeuchtigkeit durch die Honigbienen und ihr Einfluss auf Bienengesundheit und Varroaresistenz
Sigrun Mittl, Dipl.-Biol., bienen-dialoge.de, Fürth, Februar 2017

https://bienen-dialoge.de/regulation-von-temperatur-und-luftfeuchtigkeit-und-einfluss-auf-gesundheit-und-varroaresistenz/

MfG
Karl

Re: Oddie/Neumann/Dahle, Artikel in Apidologie

Beitrag von bee » Mo Feb 04, 2019 8:49 pm

hallo Franz,

ja das ist sehr wichtig

Franz Emmerig hat geschrieben:Der letzte Satz der Arbeit sollte nicht übersehen werden:
"Small cell size, though potentially useful in aiding the management of parasites, may not be the key factor in achieving treatment-free, mite-surviving bees in temperate climates."
Sinngemäß übersetzt:
"Wenn auch eine kleine Zellengröße möglicherweise dabei helfen kann, die Parasiten zu beherrschen, dürfte sie in gemäßigten Klimata nicht der entscheidende Faktor sein, um eine Behandlungsfreiheit und Milbenbeständigkeit der Bienen zu erreichen."
Wie hier im Forum immer wieder betont wurde: allein die Zellgröße zu ändern, reicht nicht aus. Eine Reihe von weiteren Faktoren spielt eine Rolle, die Dee immer wieder, u.a in ihrem Buch beschreibt.


Ich würde das aber anders herum formulieren:
Ohne dass man die Zellgröße verkleinert ist es sehr schwierig resistente Völker zu erlangen.

Das sehe ich immer wieder wenn ich grosszellige Völker öffne. Wie sich da die Varroen vermehren ist wirklich katastrophal, wenn nicht sogar aussichtslos, im Vergleich zu kleinzelligen Völkern - meine Erfahrung!

Da müsste man auch bei den Profiimkern Terje Reinertsen und Hans - Otto Johnson nachfragen, die 400 respektive 700 behandlungsfreie, kleinzellige Völker führen.
Kann mir jemand einen Imker in Europa nennen, der ähnliches mit grosszelligen Völkern geschafft hat? Einige hundert Völker von Profis betreut, die seit Jahrzehnten behandlungsfrei sind?

Oddie/Neumann/Dahle, Artikel in Apidologie

Beitrag von Franz Emmerig » Mo Feb 04, 2019 8:39 am

Zur Erläuterung des vorhergehenden Diagramms:
Die schwarzen Punkte beziehen sich auf die varroaanfälligen Völker ("susceptible colonies"), die grauen Punkte auf die Überlebensvölker ("colonies naturally surviving V. destructor infestations").

Der letzte Satz der Arbeit sollte nicht übersehen werden:
"Small cell size, though potentially useful in aiding the management of parasites, may not be the key factor in achieving treatment-free, mite-surviving bees in temperate climates."
Sinngemäß übersetzt:
"Wenn auch eine kleine Zellengröße möglicherweise dabei helfen kann, die Parasiten zu beherrschen, dürfte sie in gemäßigten Klimata nicht der entscheidende Faktor sein, um eine Behandlungsfreiheit und Milbenbeständigkeit der Bienen zu erreichen."
Wie hier im Forum immer wieder betont wurde: allein die Zellgröße zu ändern, reicht nicht aus. Eine Reihe von weiteren Faktoren spielt eine Rolle, die Dee immer wieder, u.a in ihrem Buch beschreibt.

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