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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Andy » Sa Mär 10, 2018 10:56 pm

Hallo Markus W.!

Ja, Weiden sind schon toll.
Habe hier gerade Steckhölzer der Purpur- Mandel- und Pollenweide.

Nur: Wie weit vom Nachbarn muss man die Dinger pflanzen? Gut, die ersten Jahre geht es noch, wenn man dann zurückstutzt, meinst Du die Lage bleibt unter Kontrolle?

Dank Dir
Liebe Grüße
Andy
 

Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » Mo Mär 12, 2018 1:35 pm

Hallo Andy,
Andy hat geschrieben:Nur: Wie weit vom Nachbarn muss man die Dinger pflanzen? Gut, die ersten Jahre geht es noch, wenn man dann zurückstutzt, meinst Du die Lage bleibt unter Kontrolle?

Du willst wahrscheinlich eine Hecke aus Weiden anpflanzen?
Da gibt es glaube ich Vorschriften bezüglich des Abstands, - einfach mal googeln.
Es kommt auch drauf an, welches Verhältnis du zu deinen Nachbarn hast, auch mußt du bedenken, dass du die Hecke, zumindest zu den Nachbarn hin einmal pro Jahr schneiden mußt, und dabei deren Grundstücke betrittst. Bei mir ist das kein Problem, ich hab super Nachbarn, und kann meine Buchenhecke einmal pro Jahr (Mitte - Ende September) schneiden.
Weiden sind sehr wuchsfreudig, sie können in einem Jahr weit über einen Meter lange Triebe bilden, wenn du weit genug von der Grenze zurückbleibst, könnte es klappen, man kann sie stark zurückschneiden, umso mehr verzweigen sie sich und bilden viele Kätzchen, da kommt es aber auch auf die Sorte an.
Schneide bei meinen Weiden nach Gefühl alle paar Jahre nach der Blüte die letztjährigen Triebe auf 10 - 20 cm zurück, so werden sie schön buschig.
Wenn man auf einmal zuviel zurückschneidet, dann kann es passieren, dass sie im darauffolgenden Jahr weniger Kätzchen ansetzten, das mußt du selber herausfinden.
Und es ist immer gut, mit den Nachbarn vorher zu reden.
viele Grüße Markus
Markus W.
 
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Re: na endlich - das lange ersehnte Buch von Dee Lusby

Beitragvon Gilrain » Do Mär 15, 2018 6:57 pm

bee hat geschrieben:jetzt ist es raus das Buch und erscheint bei Amazon weltweit:
:wink:

https://www.amazon.de/Biological-Beekee ... 614761043/

Bild

Bild



Ich habe mich die letzten Wochen hier rar gemacht, da ich einen Großteil meiner Zeit damit verbracht habe, das Buch von Dee zu lesen und zu verstehen.
Die ganzen Fakten sind m.E. sehr hilfreich (und auch schon im Internet nachzulesen), aber ich fand das Buch nicht gut zu lesen.
Dies lag sicherlich zum größten Teil an meinen Englischkenntnissen, aber auch am Stil von Dee (und am großen Appendix).

Auf die Frage von bee, wer denn im deutschsprachigen Raum ein solches Buch schreiben sollte (und könnte), fällt mir eigentlich nur "bee" ein!!!

Das Internet bietet tolle Möglichkeiten, aber wenn wir den Ansatz von Ed und Dee "The way back" verbreiten wollen, brauchen wir m.E. auch ein deutschsprachiges Buch!!!

Letztes Wochenende habe ich meinen Honigkurs gemacht, um die Gläser des D.I.B. ordnungsgemäß benutzen zu dürfen.
Es verwundert wohl kaum, dass von den TeilnehmerInnen (JungimkerInnen) so gut wie keiner von den kleinzelligen Bienen je gehört hatte,
Schlimm ist aber, dass einer der Referenten, der der zweite Vorsitzende meines Landesverbandes ist, wahrscheinlich auch noch nie davon gehört hat.

Stempelt mich gerne als Theoretiker ab. Praxiserfahrung fehlt mir ja auch noch, aber müssen wir den Weg zurück zu einer artgerechten Bienenhaltung nicht noch viel mehr publik machen???

LG, Gilrain
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Re: na endlich - das lange ersehnte Buch von Dee Lusby

Beitragvon bee » Do Mär 15, 2018 8:29 pm

hallo Basti,
Gilrain hat geschrieben:
Die ganzen Fakten sind m.E. sehr hilfreich (und auch schon im Internet nachzulesen), aber ich fand das Buch nicht gut zu lesen.
Dies lag sicherlich zum größten Teil an meinen Englischkenntnissen, aber auch am Stil von Dee (und am großen Appendix).

Auf die Frage von bee, wer denn im deutschsprachigen Raum ein solches Buch schreiben sollte (und könnte), fällt mir eigentlich nur "bee" ein!!!

Das Internet bietet tolle Möglichkeiten, aber wenn wir den Ansatz von Ed und Dee "The way back" verbreiten wollen, brauchen wir m.E. auch ein deutschsprachiges Buch!!!


Ich warte noch auf das Buch.
Aber eins ist schon sicher. Dass das Buch nicht gut zu lesen ist liegt auf jeden Fall daran, dass das, was Dee da schreibt absolut ungeeignet ist für Imkeranfänger. Die sind da total überfordert und verstehen nur Bahnhof!!!
Ich würde sagen, dass da sogar der Imkerprofi überfordert ist, denn da werden Dinge angesprochen, die nicht einmal die versiertesten Imker jemals gehört haben - Ich nenne nur das Beispiel "Thelytoky". Das wird bei Dee oft angesprochen, aber was das genau ist weiss eigentlich keiner. Oder zB das stress-breeding!
ABER das sind äusserst wichtige Dinge und Verhaltensweisen, die unseren Bienen durch die sehr lange Zeit "nicht bienengerechten Imkerns" abhanden gekommen sind. Und genau das sind aber die Dinge, die die Bienen unbedingt benötigen, um aus eigener Kraft überleben zu können.

Michael Bush hat mir geschrieben, dass er das Buch verlegen würde, wenn wir es schaffen würden es zu übersetzen!

Letztes Wochenende habe ich meinen Honigkurs gemacht, um die Gläser des D.I.B. ordnungsgemäß benutzen zu dürfen.
Es verwundert wohl kaum, dass von den TeilnehmerInnen (JungimkerInnen) so gut wie keiner von den kleinzelligen Bienen je gehört hatte,
Schlimm ist aber, dass einer der Referenten, der der zweite Vorsitzende meines Landesverbandes ist, wahrscheinlich auch noch nie davon gehört hat.


Ja aber du musst dir vorstellen, dass ich das im deutschsprachigen Raum erst seit ein paar Jahren propagiere.
Für die kurze Zeit muss ich sagen, dass schon SEHR viele Imker darüber reden und auch viele schon umgestellt haben auf kleine Zellen.
Schau mal hier:
viewtopic.php?f=57&t=258
Gerade heute war ein älterer Imker aus Friesland hier und er wusste von den ḱleinen Zellen.

Und in den letzten Jahren hab ich einige hundert kleinzellige Silikonmatrizen in alle Welt verkaufen können, sogar in solch entlegene Gegenden wie Neukaledonien, Neuseeland, Patagonien in Chile, Argentinien, Hawaii, Russland, Norwegen, Mexiko, Kanada, USA, Griechenland etc etc...
Das heisst, dass viele Imker sich in das Kleinzellenimkern einarbeiten im Moment.
:wink:

Also ich muss sagen dass ich sehr zufrieden bin mit dem was wir erreicht haben bis jetzt.

Stempelt mich gerne als Theoretiker ab. Praxiserfahrung fehlt mir ja auch noch, aber müssen wir den Weg zurück zu einer artgerechten Bienenhaltung nicht noch viel mehr publik machen???


Da sind wir auf dem besten Wege denk ich mal.
Ich hab vor einigen Jahr Vorträge weiss Gott wo gehalten, aber ich war nicht zufrieden mit der Resonanz.
Das was wir jetzt machen, die Praxis, ist glaube ich der viel bessere Weg.

Zusammenfassend kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass "reine Resistenzzüchtung" nicht zum Ziel führen kann.
Das wird nun schon so viele Jahrzehnte ohne sichtliche Erfolge gemacht.
Es wäre ja auch zu schön - einfach die Gene selektieren und weiter machen mit der extremen Ausbeute unserer Bienen.
Das kann nie gehen!!!!!

Es ist Tatsache, dass die Bienen nicht mehr überlebensfähig sind.
Es ist auch Tatsache, dass die Bienen sehr wichtige Verhaltensweisen verloren haben, die durch die Praxis und Zuchtmethoden der Imker verloren gegangen sind.
Der einzige Weg ist "biological beekeeping - the way back" - "biologisches Imkern - der Weg zurück" wie es Dee Lusby nennt.
Wir müssen wieder dahin wo die Bienen vor mehr als 100 Jahren waren.

Wir müssen unseren Bienen wieder die Voraussetzungen schaffen um überhaupt überleben zu können - wie zB Zellgröße, natürliche Wabenanordnung, kein Kunstfutter, keine künstliche Zuchtauswahl etc etc...
Und wir müssen den Bienen wieder Verhaltensweisen beibringen, die sie vergessen haben.
Das ist unser Weg und ich bin immer wieder erstaunt wie gut das den Bienen tut.
:wink: :ha:
liebe Grüße
bee

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Andy » Do Mär 15, 2018 10:53 pm

Hallo, Bee!

Du schreibst, die Bienen sollen wieder hin, wo sie vor 100 Jahren waren.
Angeblich gibt es sie seit MILLIONEN Jahren.

Was mich aber wirklich wundert:
wieso sind viele Völker nicht in der Lage, ohne menschliches Eingreifen beim ÜBERWINTERN zu überleben?
Wie kann es sein, dass obwohl die Kiste voll Honig ist, die Bienen keine Lösung haben, an die Vorräte zu kommen & auf der Brut massenweise verhungern?

Hat Dee mal dazu was gesagt?

Da fehlt doch irgendeine Funktion im Bienenprogramm?
Manche verhungern und der Honig wäre nur eine Wabe weiter.

Ist da irgendwas gestört?
Ich verstehe ja, dass sie die Brut wärmen wollen, aber die müssen doch wissen /riechen, wo sie hinmüssen...

Danke
Lieben Gruß
Andy
 

Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Kleine Biene » Fr Mär 16, 2018 9:44 am

Eine einfache Verbreitung kann z.b. auch über Youtube funktionieren.

Vom großzelligen Volk zu kleinzelligen resistenten Bienen.

Der Imker der das Filmt sollte aber von einem erfahrenen Imker beraten werden um so keine falschen Sachen zu verbreiten oder falsch verstanden zu werden - was ja sehr schnell gehen kann...

(Denn es gibt in den verschiedenen Imker Foren immer wieder Diskussionen über kleine Zellen - auch bei Youtube - was dort verbreitet wird ist einfach nur falsch...!)

Das ist meiner Meinung nach der einfachste weg um das System bekannter zu machen.
lg
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon bee » Fr Mär 16, 2018 8:28 pm

hallo andy,
Andy hat geschrieben:
Du schreibst, die Bienen sollen wieder hin, wo sie vor 100 Jahren waren.
Angeblich gibt es sie seit MILLIONEN Jahren.


Ja das ist ja genau die unglaublich schlimme Situation in die wir, die Imker, die Bienen gebracht haben.
Die Bienen gibt es seit 100 Millionen Jahren und seit sie der Mensch nach "seinen Gesichtspunkten" geführt hat, sind der Biene ettliche Verhaltensweisen abhanden gekommen, die sie zum überleben braucht.
Und seit etwas mehr als 100 Jahren kann man sagen hat der Imker die Bienen verändert, nach seinen Gesichtspunkten.
Also müssen wir wieder dahin wo wir vor 100 Jahren waren - ganz simpel!

Was mich aber wirklich wundert:
wieso sind viele Völker nicht in der Lage, ohne menschliches Eingreifen beim ÜBERWINTERN zu überleben?


Das liegt wohl an vielen Dingen wie zB zu kleine Völker, Entnahme von allem Honig und füttern mit Zuckersirup, falsches management, Krankheiten, Varroa etc etc.

Wie kann es sein, dass obwohl die Kiste voll Honig ist, die Bienen keine Lösung haben, an die Vorräte zu kommen & auf der Brut massenweise verhungern?
#

Ganz einfach weil das Futter im Stock vom Imker falsch angeordnet worden ist. Wenn sie in der Wintertraube sind, können sie nicht an Futter kommen, das zu weit von der Traube entfernt ist, denn sie müssten dafür die Traube auflösen und dadurch würden sie erfrieren. Im Winter kann ein Stock bei sehr tiefen Temperaturen scheintot sein. Man hört absolut nichts wenn man das Ohr an die Beute hält. ABER sie leben und werden sofrt wieder agil sobald es wärmer wird. Der größte Fehler ist in diesem Moment den Stock zu öffnen oder sogar nur mit etwas dagegen zu schlagen. Dadurch kann es sein dass die Bienen aktiv werden und erfrieren.

Da fehlt doch irgendeine Funktion im Bienenprogramm?
Manche verhungern und der Honig wäre nur eine Wabe weiter.


Nein da ist der Imker einfach doof gewesen!!!!

Ist da irgendwas gestört?
Ich verstehe ja, dass sie die Brut wärmen wollen, aber die müssen doch wissen /riechen, wo sie hinmüssen...


Man muss mal ganz grundsätzlich sagen:
Die Bienen wissen alles wie es geht - nur der Imker weiss meist überhaupt nichts darüber was die Bienen benötigen zum überleben - oder er weiss es und ignoriert es aus Rentabilitätsgründen.
liebe Grüße
bee

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » Sa Mär 17, 2018 11:38 am

Hallo Andy,
Andy hat geschrieben:ch verstehe ja, dass sie die Brut wärmen wollen, aber die müssen doch wissen /riechen, wo sie hinmüssen...

Klar wissen/riechen die das, wo sie hinmüssen, aber bei großer Kälte werden sie niemals die Traube verlassen, um an Honigvorräte zu gelangen, da kannst du sogar eine volle Honigwabe seitlich an die Traube einhängen, und sie werden da nicht rangehen, also wenn bei langanhaltender, großer Kälte innerhalb der Traube kein Honig mehr ist, dann verhungern sie.
Das muß aber nicht sein, du kannst so ein Volk folgendermaßen retten: Du hebst ganz vorsichtig, ohne die Beute zu erschüttern, den Deckel hoch (bei 0 Grad Aussentemperatur), läßt in auf einer Seite aufliegen, und kehrst vorsichtig, am Besten mit einer Gänsefeder die ansitzenden Bienen ab, dann nimmst du den Deckel ab, und legst ein mit ein paar Tropfen Nelkenöl getränktes Leinentuch auf.
Das Nelkenöl verhindert weitgehend, dass sich die Bienen am Leintuch festklammern.
Auf das Leintuch legst du noch eine dicke, warme Decke. Dann streichst du mit einer breiten Spachtel, im Bereich der Traube etwas erwärmten, kandierten Honig gleichmäßig, etwa 1 cm dick auf den umgedrehten Deckel. Dann nimmst du die Decke und das Leintuch wieder weg, und legst ganz vorsichtig, ohne Erschütterung den Deckel wieder auf.
Das ganze kannst du, im Abstand von ca 5 Tagen wiederholen, solange, bis sie das entsprechende Gewicht wieder erreicht haben, bei mir ist da die unterste Grenze 10 kg Honig.
Deswegen wiege ich die Völker immer mit einer Federzugwaage, vor der Einfütterung, kurz nach der Einfütterung und dann mal im Spätwinter, dann bist du meistens auf der
sicheren Seite. :wink:
viele Grüße Markus
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » Sa Mär 17, 2018 1:36 pm

Hallo Andy,
du kannst so ein Volk, wenn du Glück hast, sogar noch retten, wenn sich die Bienen bereits kaum mehr bewegen, und einen apathischen Eindruck machen, also schon fast erstarrt sind:
Dann nimmst du die gesamte Beute mit dem Volk und bringst es in einen warmen Raum, bis es wieder "aufgetaut" ist, und gibst im dann wie beschrieben den Honig.
Gruß Markus
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Probleme beim ausbauen der kleinen Zellen

Beitragvon bee » Do Mär 22, 2018 9:31 pm

guten Abend,

ich beobachte immer wieder, dass eigentlich die grössten Probleme beim ausbauen der kleinen Zellen auftreten, wenn die Bienen gleichzeitig die starke Tendenz haben Drohnenbau anzulegen.
Starke Tracht ist ja auch ein Problem zum guten Ausbau der kleinzelligen Waben, jedoch wenn die Stöcke eine starke Tendenz zum anlegen von Drohnenbrut zeigen, dann können sogar gut eingspielte Völker einige Waben nicht so gut ausbauen.
Deshalb sollte man schauen, dass in dieser Zeit auch ausgebaute Waben mit schon angelegtem Drohnenbau zur Verfügung stehen.
:wink:

Im Arbeitskreis gibt es ein spezielles Thema zur Problematik des ausbauens der kleinen Zellen:
viewtopic.php?f=32&t=54
liebe Grüße
bee

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