Diskussionsforum für alle

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon bee » Do Nov 16, 2017 8:06 pm

hallo Uralez,
Uralez hat geschrieben:Habe eine Frage zu den Kunstwaben. Mit wifiel Kunstwaben vängt ihr an? Macht Ihr einfach einen Ableger, und schütet die Bienen nach euren gutdenken da drauf (was weis ich 2-3kg Bienen), mit ne Königin oder wie wird es richtig gemacht???


Hier wird das genau beschrieben:
http://www.resistantbees.com/wieklein.html

und nicht an Bienen sparen!!!!
Und sehr wichtig ist das Absperrgitter am Flugloch, das erst weggenommen wird, wenn die ersten Bienen aus den Kunstwaben schlüpfen!!!
liebe Grüße
bee

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Re: Anfrage aus Neukaledonien

Beitragvon bee » Do Nov 16, 2017 8:16 pm

es ist genau so wie ich angenommen hatte:

in Vanuatu coexistieren die dunkle Biene und die apis cerana und sie werden nicht gegen die Varroen behandelt.
Es gibt dort keine Profiimker und die Imker, die dort sind, verwenden keine vorgefertigten Mittelwände.
Die apis cerana wird nicht von den Imkern gehalten, lebt also wild dort.

Eventuell ist es möglich das genauer zu erforschen, teilte mir der Imker aus Neukaledonien mit, vor allem in Bezug auf die Zellgröße, die die dunkle Biene und die apis cerana dort bauen.

Das wäre genial!!!
:ha: :wink:
liebe Grüße
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Re: Anfrage aus Neukaledonien

Beitragvon Alejandro » Fr Nov 17, 2017 10:06 am

bee hat geschrieben:es ist genau so wie ich angenommen hatte:

in Vanuatu coexistieren die dunkle Biene und die apis cerana und sie werden nicht gegen die Varroen behandelt.
Es gibt dort keine Profiimker und die Imker, die dort sind, verwenden keine vorgefertigten Mittelwände.
Die apis cerana wird nicht von den Imkern gehalten, lebt also wild dort.

Eventuell ist es möglich das genauer zu erforschen, teilte mir der Imker aus Neukaledonien mit, vor allem in Bezug auf die Zellgröße, die die dunkle Biene und die apis cerana dort bauen.

Das wäre genial!!!
:ha: :wink:




Wenn die Bienen ihre Waben komplett selber bauen ist das schon ein riesen PLUS für die Immunabwehr (interne und externe).
Und diese auch heimisch und in ihre Zellgrösse geografisch übereinstimmt.
Varroa ist ein Parasit, und Parasiten entwickeln sich nur wenn man ihnen den "Nährboden" gibt.
Das ist auch der Grund warum in Galizien Bienen in Bäumen ohne Probleme leben und überwintern.
Kein Einwirken von außen mit Fremdstoffen.

Lieben Gruß
Alejandro
 
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Konferenz: Bioimkerei auf den kanarischen Inseln

Beitragvon bee » Fr Nov 17, 2017 7:06 pm

Konferenz über die Möglichkeiten der biologischen Imkerei auf den kanarischen Inseln

2.12.2017 - 16:00 Tijarafe, La Palma, Kulturhaus

jornada-apicultura.jpg


Diskussionsrunde: Was ist die Chance für eine Bio-Imkerei auf den Kanarischen Inseln?
.- Territoriale Sicht von Lanzarote und Beziehung zum ökologischen Landbau.
.- Territorialansicht von La Palma und Beziehung zur kanarischen dunklen Biene.
.- Blick von Gran Canaria und Beziehung zur biodynamischen Produktion.
.- Vision aus der Perspektive des Marktes auf den Kanarischen Inseln und Beziehung zu den Anforderungen des Tourismus

Klaus Guttenberger, Imker und ökologischer Bauer (Lanzarote)
Präsident der Vereinigung für ökologische Landwirtschaft und Viehzucht von Lanzarote und Mitglied des WWF

- Stephan Braun, Bioimker (La Palma)
Präsident des Verbandes der Bio-Imker von La Palma (Bioapi)

- Carlos Frei, Imker und Rancher (Gran Canaria)
Experte für biodynamische Produktion (PTE, CONFIRM)

- Henry Muñoz Pérez, Imker und Vermarkter
Experte in der Ausbildung im Umgang mit Imkereien
Koordination der Bienenzuchtausbildung der COAG-Gewerkschaft

16:45 Angel Díaz Romero, Imker, Experte in der Ausbildung bzgl Bienengesundheit
Nationaler Bienenzüchter der COAG-Gewerkschaft,
- Bedingungen für eine ökologische Imkerei aus Sicht des Gesundheitsmanagements der Betriebe?

18:00 Benigno Basteiro Rodríguez, Imker. Experte in Königin Auswahl und Zucht,
¿Bedingungen für eine ökologische Imkerei aus Sicht der Viehwirtschaft der Nutzungen?

18:45 Fernando Calatayud Tortosa, Doktor der Biowissenschaften.
Bienenzuchttechniker Api-ADS Valencia,
¿Bedingungen für eine ökologische Imkerei aus Sicht des Umgangs mit den Imkermaterialien - Das Wachs


http://www.fundacionciab.com/jornadas-o ... -canarias/
liebe Grüße
bee

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wie reagieren Bienen auf Radioaktivität?

Beitragvon Maja » Mi Nov 22, 2017 12:59 pm

Hallo Leute!

Mal eine Frage: wie reagieren Bienen auf Radioaktivität?
Hier in meiner Gegend (Bayern) flogen starke Völker das ganze Jahr toll und dann innerhalb einer Woche sind die gesamten Bienen verschwunden! Nur die Brut blieb übrig.
Jetzt war diese radioaktive Wolke die letzetn Wochen hier....kann man da einen Zusammenhang ausschließen?

Wie war das damals bei Tschernobyl?
Hat das jemand mitbekommen?

Wäre mal interessant!
Lieben Gruß

Maja
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Re: wie reagieren Bienen auf Radioaktivität?

Beitragvon bee » Mi Nov 22, 2017 6:32 pm

hallo Maja,
Maja hat geschrieben:
Wie war das damals bei Tschernobyl?
Hat das jemand mitbekommen?



Also mit den BIenen hab ich da keine Erfahrung.
Aber ich bin damals kurz nach dem Unfall von Tchernobyl aus Deutschland abgehauen. Die Radioaktivität damals im Raum Augsburg war extrem und alles wurde verheimlicht. Ich arbeitete den ganzen Tag im verstrahlten Regen.
Und jetzt kommt der Hammer.
Damals wurde gesagt (und jetzt immer noch!!!), dass ca 5% der radioaktiven Stoffe des Reaktors beim Supergau in die Luft flogen.
Das war mir damals schon nicht glaubwürdig, wie derart wenig Material solche Strahlenbelastung in solch weiter Entfernung hervorrufen kann.
Nun kommt endlich die gigantische Lüge zu Tage.
Aus mehreren Kanälen haben wir nun erfahren dass nicht 5% rausflogen, sondern 95%!!!!!!!!!
Da haben sich verschiedenste Wissenschaftler UNTER den Sarkophag begeben und dort relativ wenig Strahlung feststellen können. Wenn das so wäre, wie das offiziell hingestellt wird, dann müsste da eine immense Strahlung herrschen durch den geschmolzenen Reaktorkern, aber der ist nicht mehr da, der ist in die Luft geflogen vor 30 Jahren.
Hier kann man das sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=oHT0VySvK10
https://www.youtube.com/watch?v=cphzzePpX7o
https://www.youtube.com/watch?v=DTB0CuE7VeQ

Alle Informationen wurden damals von den Russen und auch von der deutschen Regierung geheim gehalten.

Also absolute Vorsicht mit dem was da wieder passiert ist. Man muss mit grosser Wahrscheinlichkeit annehmen, dass da wieder ein Reaktorunfall passiert ist und wieder verheimlicht wird.
:zerquetscht:
liebe Grüße
bee

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Maja » Do Nov 23, 2017 12:07 pm

Hallo, Bee.

Ja, die lügen was das Zeug hält....sei froh, dass Du auf La Palma nicht dieses "Flüchtlings"Problem hast!
Das nimmt langsam überhand und ist einfach nicht finanzierbar. Hier müssen dann eben alle arbeiten, bis sie tot umfallen.
Und dann dieses dezente Anpassen der Gäste Merkels...

Aber Radioaktivität ist sowieso nicht "abhaltbar". Was willst Du dagegen machen? Es würde nur Panik geben und helfen würde nix.
Klar, 80% der ERZEUGTEN ENERGIE eines AKWS werden HERUNTERGEKÜHLT/ NICHT GENUTZT. Also was soll der Mist überhaupt?
Und selbst nach dem Abschalten brauchen die Dinger noch 10 (!!!!) Jahre täglich Strom!
Was passiert wohl bei einem großflächigen Blackout von mehreren Wochen?
Siehe Japan 2011.

87% der Deutschen haben ein "weiter so!" gewählt. Dazu muss man nichts mehr sagen, oder? Da gewinnen nur die Lobbys, denen die Grünen längst auch dienen, weil es da Geld gibt... Schau Dir mal die Debatten im REICHS (welches eigentlich?) Tag an: sitzen da überhaupt Leute drin, die dafür Geld bekommen?

Hier muss sich alles ändern.

Lieben Gruß
Maja
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » Do Nov 23, 2017 4:39 pm

Hallo Alejandro,
Alejandro hat geschrieben:Varroa ist ein Parasit, und Parasiten entwickeln sich nur wenn man ihnen den "Nährboden" gibt.
Das ist auch der Grund warum in Galizien Bienen in Bäumen ohne Probleme leben und überwintern.
Kein Einwirken von außen mit Fremdstoffen.

Und wahrscheinlich gibt es in diesen Baumhöhlen ein ideales Klima mit zahlreichen, für die Bienen nützlichen Symbionten, wie z. B. dem Bücherskorpion, der die Varroamilben frißt!

viele Grüße Markus
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behandlungsfreies Imkern in Deutschland

Beitragvon bee » Fr Nov 24, 2017 8:51 pm

heute hat unser Freund Erik Österlund einen neuen Artikel über behandlungsfreies Imkern in Deutschland herausgebracht.

http://www.elgon.es/diary/?p=1060

Da spricht er über unsere Kollegen, die hier im Arbeitskreis mitwirkten, Stefan Hutterer und Sibylle Kempf. Stefan seit 10 Jahren behandlungsfrei und Sibylle seit 4 Jahren. Sie arbeiten beide mit kleinen Zellen.

Bild
liebe Grüße
bee

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Alejandro » Fr Nov 24, 2017 9:32 pm

Markus W. hat geschrieben:Hallo Alejandro,
Alejandro hat geschrieben:Varroa ist ein Parasit, und Parasiten entwickeln sich nur wenn man ihnen den "Nährboden" gibt.
Das ist auch der Grund warum in Galizien Bienen in Bäumen ohne Probleme leben und überwintern.
Kein Einwirken von außen mit Fremdstoffen.

Und wahrscheinlich gibt es in diesen Baumhöhlen ein ideales Klima mit zahlreichen, für die Bienen nützlichen Symbionten, wie z. B. dem Bücherskorpion, der die Varroamilben frißt!

viele Grüße Markus


Das wird wohl so sein, nur kann man es mit Sicherheit sagen wenn man solche im Baum lebende Schwärme genauer beobachten könnte, ohne invasiv zu sein.
Die Uni Würzburg und Herr Tautz führen da gerade so ein Projekt wo sie gerne wissen möchten wo noch Bienen in Bäumen leben...
Ich hatte hier auch 4.9 Bienen gefunden und viele Imker hatten solche und merkten es gar nicht.
Diese wurden dann leider auf 5,6 hoch gebracht, da sie ihre Mittelwände so kaufen und nicht selber herstellen.
Ich habe in einem kleinen Buch aus dem Jahr 1586 ca. gelesen, dass die Bienen hier in Spanien schon damals "Zecken" hatten...also Varroa...weil sie sich ja doch sehr einer Zecke ähnelt. Diese aber nicht ein großes Problem darstellten!

Lieben Gruß
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