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Re: Bienenkugel

Beitragvon bee » Mi Dez 18, 2013 8:01 pm

hallo Michael,
Michael N. hat geschrieben:Ich werde nächstes Jahr mit der Bienenkugel von Erfinder Andreas Heidinger imkern.(http://www.bienenkugel.de)Wenn ihr mir einen Schwarm mit Bienen die 4,9mm Waben bauen gebt, könnte ich diese hervorragende Eigenschaft mit der hervorragenden Eigenschaft der Wärmeregulierung in der runden Bienenkugel kombinieren. Das wäre zur Zeit weltweit einzigartig.
Vielen Dank Bienenfreunde


Das ist ja eine ganz nette Idee von dir nur das Problem ist dass DU zunächst mal lernen musst mit Bienen umzugehen dié sich aus eigener Kraft wehren müssen.
-> http://www.resistantbees.com/lernen.html

Und mit dieser Art von Bienenbehausung wird das nicht möglich sein, denn da gibts Wege die man einhalten muss, sonst kann man es kaum lernen.

Erstmal muss man den Naturbau für einige zeit hinten an stellen:
http://www.resistantbees.com/natur.html

Und dann sollte man ungefähr so vorgehen:
http://www.resistantbees.com/forum/view ... p?f=17&t=5

Du siehst das ist nicht so einfach und bedarf einigen Einsatzes von Seiten des Imkers.

Die ideale Form einer Bienenbehausung ist für mich immer noch ein Magazin wie Langstroth, wo man sich an die Bedürfnisse der Bienen anpassen kann.

So sehen die Stöcke von Dee Lusby aus und da passen weit über 120.000 Bienen rein und die fühlen sich da wohl drin, sie wurden seit 30 Jahren nicht behandelt, was weltweit einzigartig ist bei einer dunklen Biene:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=imRT8wGe0uM[/youtube]

Und wie willst du in so eine Beute soviele Bienen reinbringen?
Das wird die Bienen enorm stressen und sie werden abhauen :raus:

Bild
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Imkerei - Praktikum?

Beitragvon Andreas M. » Sa Dez 21, 2013 2:20 pm

Guten Tag,
mein Name ist Andreas, ich studiere "Sustainable Resource Management" an der Technischen Universität München in Freising. Anfang Mai nächsten Jahres möchte ich mit meiner Masterarbeit im Rahmen einer Doktorarbeit zum Thema Bienensterben (CCD) beginnen. Inhalte der Arbeit sind Durchführung und auswertung Auswertung eines 3 Monate dauernden Feldversuchs, im Laufe dessen mehrere Bienenvölker, die unter einem Flugzelt (d.h. kontrollierten Bedingungen) gehalten werden, verschiedenen Stressoren (Pestizide, Krankheiten, Milben) ausgesetzt werden.
Die Durchführung dieses Versuches verlangt von mir Kenntnisse in praktischer Bienenhaltung. Ich habe zwar im letzten Jahr mit der Ausbildung zum Imker beim Imkereiverein Freising begonnen, jedoch nicht zu Ende bringen können. Darüber hinaus ist während des deutschen Winters die Imkerei ja buchstäblich auf Eis gelegt.
Ein Freund von mir, der Imker ist und auf einem Weihnachtsmarkt in Freising einen Stand mit Bienenerzeugnissen hatte (sein Name ist Alfons), gab mir diese Email-Adresse und sagte, ich solle doch bei Ihnen mal nachfragen, ob Sie mir bei der Suche nach einem Praktikumsplatz behilflich sein könnten. Zeitraum wäre von Mitte Februar bis Mitte April, Ort wäre egal, Hauptsache soweit südlich, dass um diese Jahreszeit geimkert wird. Ich hatte Ed und Dee Lusby in Arizona angeschrieben, aber keine Antwort erhalten.
Für Ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Herzliche Grüße

Andreas
Andreas M.
 

Re: Imkerei - Praktikum?

Beitragvon bee » Sa Dez 21, 2013 2:34 pm

hallo Andreas,
Andreas M. hat geschrieben:Inhalte der Arbeit sind Durchführung und auswertung Auswertung eines 3 Monate dauernden Feldversuchs, im Laufe dessen mehrere Bienenvölker, die unter einem Flugzelt (d.h. kontrollierten Bedingungen) gehalten werden, verschiedenen Stressoren (Pestizide, Krankheiten, Milben) ausgesetzt werden.


Da brauchst du nicht viel zu arbeiten denn die Bienen sind dem ja schon dem allem heftigst ausgesetzt.
Das war schwarzer Humor aber hat dóch etwas äusserst reales.
Spass beiseite...

Ich hatte Ed und Dee Lusby in Arizona angeschrieben, aber keine Antwort erhalten.

Ich muss dir leider mitteilen dass Ed Lusby vor ein paar Jahren verstorben ist und nun macht das Dee Lusby alleine weiter. Hör dir doch mal genau das Interview an das Dee kürzlich gab, dann wird dir der Mund offen stehen bleiben:
viewtopic.php?f=4&t=217
Bei uns ist das nicht ganz so heftig, aber dennoch herscht kräftiger Gegenwind.

Es ist klar dass Dee nicht antwortet, denn sie bekommt viele solcher Anfragen was du ja aus dem Interview ersehen kannst. Du kannst dich aber mit dem "kentchev" kurzschliessen, er ist hier im Forum und wird in Kürze rüber fahren zum meeting.
viewtopic.php?f=17&t=257
Eventuell kann er dir da weiterhelfen um doch noch was mit Dee zu arrangieren. Er wird auch bei dem Treffen einen Vortrag halten.
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Glückwünsche von Dee Lusby

Beitragvon bee » Sa Dez 21, 2013 9:52 pm

Dee Lusby hat uns gerade folgendes geschrieben:
Just want to wish all here a very Merry Christmas and hope all is well with your families and how your honeybees are doing...................

2013 has been an okay year and so hope going into 2014 everything keeps going decently for all. Have enjoyed the conversations for the most part and look forward to more.........so keep going for clean honeybees and environment, and again:

Merry Christmas to all here!

Dee A. Lusby


Code: Alles auswählen
Sie wünscht allen  Frohe Weihnachten und hofft dass es allen, den Familien und ihren Bienen gut geht  .... sie meint dass das Jahr 2913 ok war und hofft dass im nächsten Jahr alles gut für alle ablaufen wird. Sie hat die meisten Konversationen mit Vergnügen geführt und hofft auf mehr .... bleibt dabei saubere Bienenhaltung in sauberer Umwelt zu betreiben ....

Frohe Weihnacht




Ich schliesse mich an.
:gracias:
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Reaktion der Bienen auf Varroen - John Harbo

Beitragvon bee » Di Dez 24, 2013 6:25 pm

Übersetzung von Teilen des Berichts von John Harbo.
Journal of Apicultural Research and Bee World 48(3): 156-161 (2009) © IBRA 2009
DOI 10.3896/IBRA.1.48.3.02
Übersetzt mit der Mithilfe von dietrued aus dem Arbeitskreis ResistantBees :gracias:

Original in englisch

Reaktion der Bienen auf Varroen mit verschiedenen Stufen der Varroa Sensitive Hygiene


Zusammenfassung:

Milbenresistenz, welche wir früher als Unterdrückung der Milbenreproduktion (SMR) bezeichnet haben ist eine Form des hygienischen Verhaltens, das wir Varroa Sensitive Hygiene (VSH) genannt haben.
Bei der VSH unterbrechen erwachsene Arbeitsbienen die Vermehrung der Milben, indem sie infizierte Puppen aus den Zellen ausräumen. Diese Studie untersucht welche Brutzellen die Bienen erkennen und welche nicht und beschreibt den Zusammenhang zwischen Brutentfernung und dem Anreichern von sterilen Milben. Wir haben 26 Völker mit unterschiedlichen VSH Levels erzeugt, indem wir 14 Königinnen einer hohen VSH Linie H (100%), mit 12 Königinnen einer niederen Linie L (0% Varroaresistenz) mit Drohnen einer HL Linie (H+L) gekreuzt haben. Weil jede Königin nur mit einem Drohn verpaart wurde (also künstlich), entstanden also alle Mischungen bezüglich des VSH Repräsentanz (0-100%). Um die Brut(Puppen)entnahme einzuschätzen, haben wir die Milbenpopulation in sehr frisch verdeckelten Zellen (0-3T) gemessen und 7 Tage später nochmals, wenn die Testgruppe älter war (7-10Tage nach Verdeckeln). Wir haben die Brutentfernung der mit Milben infizierten Zellen mit drei Klassen von Elternmilbe verglichen: 1) lebensfähig: Elternmilbe mit weiblichen Nachwuchs der wieder eiablagefähig ist 2) nicht lebensfähig: Elternmilbe mit Nachwuchs, der aber nicht eiablagefähig (also z.B. unbefruchtetes Milbenweibchen oder gar nur männl. Milbe) ist. 3) keine Eier, Milben die entweder tot waren oder keine Eier legen konnten. Sobald die Brutentnahme durch die Bienen anstieg, verkleinerte sich der Anteil der Klassen 1) und 2), wobei die 3. Klasse konstant blieb. Deswegen muß das Eierablegen der Milbe oder etwas, was mit dem Eierablegen zusammenhängt, die Bienen stimulieren, die infizierten Zellen auszuräumen.

Einleitung:

Wir wählten Bienen aus nach Resistenz auf Varroa destructor Anderson and Trueman. Dank künstlicher Befruchtung mit einzelnen Drohnen erreichten wir schnell Resistenz (bis fast zur gänzlichen Elimination der Milben Population) Wir nannten diese Charateristik Unterdrückte Milben Reproduktion (Suppressed Mite Reproduction SMR), denn als wir Arbeiterbienenpuppen mit 7 bis 11 Tagen nach dem Verdeckeln untersuchten hatten fast alle keine lebensfähigen Nachkommen.(Harbo and Harris, 1999).
Studien haben gezeigt dass dieser Zustand verursacht wurde durch das Ausräumen von infizierter Brut durch die erwachsenen Bienen (Ibrahim und Spivak, 2004, 2006; Harbo und Harris, 2005). Dieses Ausräumen der von Milben infizierten Bienenpuppen ist offensichtlich auf die Arbeiterinnenbrut beschränkt, jedoch manchmal können Bienen auch infizierte Drohnenpuppen entfernen, aber sie reduzieren nicht signifikant den Befall in der Drohnenbrut (Harris, 2008).
Die Entfernung infizierter Puppen durch erwachsene Bienen erklärt, warum Milbenresistenz nicht vor Ablauf von 6 Wochen nach Einführung einer milbenresistenten Königin beobachtet warden konnte, warum die Milben dann so plötzlich verschwanden und wie die Milbenpopulation sich nach Einführung einer nichtresistenten Königin wieder erholte (Harbo und Harris, 1999; Harris und Harbo, 2000). Deswegen haben wir diese Milbenresistenzeigenschaft in Varroa Sensitive Hygiene oder VSH umbenannt, weil es als eine Form des hygienischen Verhaltens auftrat. Der Begriff SMR, anfangs nützlich in der Beschreibung unserer Zuchtarbeit, beschreibt nun nicht mehr präzise das Verhalten der resistenten Bienen.


Honigbienen zerstören manchmal ihre Brut, um (so wie es uns scheint) Krankheiten oder Parasiten oder einfach tote Brut zu eliminieren. Die Entnahme von Bienenpuppen, die mit Varroa infiziert sind, könnte also der Brutentnahme von AFB (Woodrow….) infizierter Zellen, vergleichbar sein. Rothenbuhler beschrieb diese Entnahme der befallenen Brut als hygienisches Verhalten und diese Bezeichnung wurde seitdem ausgeweitet auf das Entfernen von durch Unterkühlung gestorbener Brut (Newton), Brut getötet durch Punktierung (Spivak) , mit Kalkbrut infizierte Zellen (Gilliam), durch die große Wachsmotte befallene Brut (Correa_Marques…) oder Brut, die durch den kleinen Beutenkäfer – Aethina tumida – (Ellis et al….) befallen wurde. Deswegen, Hygiene bei Bienen bedeutet das Aufspüren und Entfernen der befallenen oder toten Brut durch erwachsene Bienen.
Diese unterschiedlichen Typen hygienischen Verhaltens haben Ähnlichkeiten aber auch Unterschiede. Spivak und Reuter (2001) fanden heraus, das Kolonien, die auf schnelle Entnahme gefriergetöteter Brut gezüchtet worden waren, auch resistenter gegen AFB waren. Studien die hohe und geringe Level von gefriergetöteter Brut und Kalkbrut untersuchten, fanden keine klaren Zusammenhänge (Taber…), aber eine Gruppe von Völkern die auf Entfernung gefriergetöteter Brut gezüchtet war, war auch insgesamt mehr resistent gegen Kalkbrut verglichen mit einer anderen Gruppe, die nur mäßige Eigenschaften gegen die Entfernung gefriergetrockneter Brut zeigte (Spivak….). Ähnlich dem, hat auch VSH Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit den anderen Formen hygienischen Verhaltens. Zum Beispiel, VSH produziert intermediäre Phänotypen (unterschiedliche Ausprägungen), das am besten mit additiven Allelen (Harbo and Harris..) erklärt werden kann, wogegen das hygienische Verhalten gegen AFB (Rothenbuhler) ein rezessives Phänomen ist (das Merkmal muß reinerbig vorliegen, um in Erscheinung zu treten). Hygienisches Entfernen von gefriergetöteter Brut scheint durch quantitative Effekte mehrerer Gene kontrolliert zu sein (Lapidge).
Der Zweck dieses Papers ist daher eine präzise Beschreibung von VSH. VSH hat 2 generelle Elemente: Die Entnahme infizierter Brut und eine höhere Rate nicht reproduzierender Milben. In früheren Studien (Harbo) wurde gezeigt, das das stäkere Auftreten von nichtreproduzierenden Milben korreliert war mit einer Abnahme der Milbenpopulation, wogegen dies bei gefriergetöteter Brut nicht so war. Das Auftreten von nichtreproduzierenden Milben, war daher unser Zuchtmerkmal. Wir wissen nicht, ob die Anreicherung nichtreproduzierender Milben eine kritische Komponente der Milbenresistenz ist, aber sie ist zumindestens charakteristisch für VSH. Ein klare Beschreibung von VSH sollte andere befähigen: 1) diese Eigenschaft nachzustellen 2) Varianten oder Komponenten von VSH zu beschreiben und 3) Milbenresistenzmechanismen aufzudecken, die nicht oder teilweise mit VSH zusammenhängen. Spezifische Ziele dieser Arbeit waren: 1) welche Milbeninfektionen werden von VSH erkannt, 2) den Zusammenhang zwischen Brutentnahme und dem relativen Auftreten von nicht eierlegenden Milben beschreiben und 3) Milbenresistenzen zu beschreiben, die weniger als 100% der Allele von VSH haben.


Diskussion

Das Entfernen von infizierten Puppen und das nicht Entfernen von Puppen mit Milben, die keine Eier legen, sind die bestimmenden Merkmale von VSH. Wie oben beschrieben sind diese Merkmale bei Kolonien mit VSH Verhalten vorhanden. Aber, diese Merkmale könnten nicht vorhanden sein, wenn man nur auf hygienisches Verhalten in Bezug auf Milben selektiert/züchtet. Um beide Merkmale zu erzeugen, könnte es notwendig sein, die gerichtete Züchtung an OVR (ovipositioning ratio - Quotient aus der Anzahl von infizierten Puppen mit eierlegenden Milben durch die Anzahl der Puppen mit nicht eierlegenden Milben). Glücklicherweise ist es einfacher das OVR zu messen als die Entnahme der Brut (eine versus zwei Messungen) und vielleicht sogar genauer (eine Meßungenauigkeit versus zwei). Unglücklicherweise sind Milben, die keine Eier legen oder tote Milben leichter zu übersehen, wenn man die Brut untersucht.
Das Vorhandensein von VSH kann man am besten selektieren, wenn man Völker hat, die ein OVR Verhältnis von 2 oder weniger haben. Völker, die einen OVR > 3 haben sind zur Bestimmung von VSH ungeeignet, da das natürliche Vorkommen von VSH im OVR Bereich von 4-10 und gar noch geringer liegt. In dieser Arbeit waren die 14 Kolonien der H Gruppe bei einem OVR von 0-1,4. Die L Gruppe hatte OVR’s von 3,3-9,5 und 8 der 12 Kolonien hatte keine messbare VSH in Form von Entnahme infizierter Brut oder kleinem OVR.
Es scheint deshalb das Bienen mit 50-100% VSH Allelen signifikante Milbenresistenz aufweisen, aber Bienen mit 0-50% VSH eben nicht. Das erklärt, warum wir eine merkbare Anzahl milbenresistenter Völker erzeugt haben, als wir VSH Königinnen mit unselektierten Drohnen frei gepaart haben (Harbo …).
Diese Arbeit hat nicht das Schicksal der Milben untersucht, deren Reproduktionszyklus unterbrochen wurde. Die Langlebigkeit und Fruchtbarkeit von Milben könnte durch diese Unterbrechungen beeinflusst sein und in früheren Studien haben wir gezeigt, das es viele Milben gab, die quasi zwischen Zellwand (der Wabenzelle) und dem Kokon (der Puppe) gefangen waren (Harbo..). Ibrahim und Spivak fanden, das Milben aus VSH Völkern eine höheren Anteil hatten, die keine Eier legten, verglichen mit einer Milbenpopulation aus Kontrollvölkern. Deshalb könnte die Unterbrechung der Reproduktionsphase der Milben in der Brutzelle (z.B. durch VSH) zur Beeinträchtigung der Milbenreproduktion oder gar zum Tode der Milbe führen, falls diese wieder eine Brutzelle aufsucht.
Falls die Bienen mit VSH nur die infizierten Puppen mit eierlegenden Milben ausräumen, dann reagieren sie direkt oder indirekt auf Eier oder eierlegende Milben. Indirekte Reaktionen könnten z.B. sein, das erwachsene Bienen chemische oder verhaltensaufällige Hinweise von eierlegende Milben erkennen können, wie Jungmilben oder gestresste Puppen (Boecking….) oder Veränderungen des Verdecklungsprofils der befallenen Puppe (Salvy…).
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Jedes Zuchtvolk sollte nach dem VSH getested werden

Beitragvon bee » Di Dez 24, 2013 6:27 pm

Jedes Zuchtvolk sollte nach dem VSH getested werden
Übersetzt mit der Mithilfe von Mitgliedern des Arbeitskreises ResistantBees: justbee, nanainana, dietrued und samanalea :gracias:
kopiert mit Erlaubnis von Erik Österlund

VSH Merkmal

  1. VSH (Varroa Sensitive Hygiene) ist ein Merkmal der Arbeiterbienen
  2. Bienenpuppen mit Varroamilben, die Nachkommen haben, werden ausgeräumt.
  3. Die zeugungsfähige weibliche Milbe überlebt, jedoch sterben alle Nachkommen, so wie auch die im Puppenstadium befindliche Biene.
  4. Bienenpuppen mit Varroamilben die keine Nachkommen haben, werden nicht ausgeräumt.
  5. Das VSH Merkmal wird durch 2 Gene bestimmt. Da jedes Gen doppelt vorkommt (in 2 Chromosomensätzen) gibt es 2 Genpaare, was vier Allele ausmacht (Ausprägungsformen von Genen).
  6. Die Allele die zum VSH beitragen sind additiv, nicht rezessiv oder dominant. Zwei sind besser als eines etc..
  7. Wenn zwei Allele bei einer Biene erscheinen, wird das VSH derart stark zum Ausdruck kommen, dass der Stock als resistent bezeichnet werden kann

Diese obige Liste ist ein Teil der Fakten, die ich kürzlich beim Vortrag von John Harbo in Schweden erfahren habe. Dass das VSH-Verhalten durch 2 Gen-Paare gesteuert wird, ist eine Arbeitshypothese, die aufgrund von Zuchtversuchen entstanden ist. Keine Beobachtung widerspricht dieser These.

Bild
Vorlesung von Harbo

Damit ist das VSH-Verhalten ziemlich unterschiedlich zu dem hygienischen Verhalten, das Bienenvölker frei hält von Amerikanischer Faulbrut oder Kalkbrut. Das letztere hygienische Verhalten ist oft getestet worden in der Form, wie schnell Bienen durch Gefrieren oder Durchstechen getötete Bienenmaden ausräumen. Hier ist die Arbeitshypothese, dass dieses Verhalten durch 3 Gen-Paare gesteuert wird und zwar durch rezessive Allele (Ausprägungsformen von Genen). Das macht es notwendig, dass die einzelne Arbeiterin alle 6 Allele besitzen muss, um dieses Verhalten zu zeigen. Ich habe erkannt, je mehr einzelne Arbeiterinnen eines Bienenstocks alle 6 Allele aufweisen, desto effektiver zeigt das Bienenvolk als Ganzes das hygienische Verhalten.

Aber mit VSH kann man beispielsweise eine Königin mit zwei VSH-Allelen haben, die mit Drohnen mit zwei VSH-Allelen gepaart werden. Dadurch werden die Jungfrauen (unbefruchtete Königinnen) aus einer solchen Kolonie immer zwei Allele haben. Diese unbefruchteten Königinnen können mit jeder Art von Drohne – Drohnen mit oder ohne VSH-Allele - gepaart werden und immer noch VSH-Eigenschaften zeigen UND varroaresistent sein.

Andererseits ist es nicht notwendig, dass alle Bienen eines Stockes beide VSH-Allele besitzen, damit der gesamte Stock verroaresistent ist. Es ist unklar wie viele es braucht. Aber bei einem Test, bei dem ein resistente Stock mit einem nicht resistenten kombiniert wurde, war der resultierende Stock resistent. Dies bedeutet, dass man nicht einen Inzuchtstock mit allen vier Allelen verwenden muss um verroaresistente Völker zu erhalten. Wenn Deine Zuchtvölker einen hohen VSH-Wert haben und Du die Töchter in einem Gebiet, das von Dronen aus Völkern mit einem hohen VSH-Index dominiert werden, standbegattest, besteht eine gute Chance, dass die produzierten Königinnen verroaresistente Völker hervorbringen werden – falls sie nicht stark mit Milben reinfiziert werden...

Du kannst Deine Völker auf das VSH-Merkmal testen und aus den besten züchten und mit einer guten Strategie die Verroaresistenz in deinem Völkerbestand ausprägen, auch wenn Du keine instrumentelle Besamung nutzt. Aber wenn Du dies tust (instrumentelle Besamung nutzt), kannst Du schneller einen Stamm mit einer größeren Anzahl von Allelen entwickeln.

Alle Bienenvölker besitzen die VSH Eigenschaften, zumindest in geringem Maß. Die Allele sind da, aber verstreut in der Population. Nicht konzentriert genug in den Bienen eines nicht selektierten Volkes. Auch werden Milben alt und hören auf sich fortzupflanzen. Dadurch kommt das „Hintergrundgeräusch“ von sich nicht vermehrenden (unfruchtbaren) Milben in einer Kolonie um die 10% zustande. Vielleicht sogar bis zu 25%. Wenn eine einzelne Biene nur ein VSH-Allel besitzt, zeigt diese Biene kein VSH. Ich denke, das ist die Information, die ich habe.

Bild
Harbo & Carol

Als John Harbo in Rente kam, kaufte er Königinnen von Glenn Apiaries in Kalifornien und startete sein eigene Imkerei. Er führte die Zucht von VSH-Bienen fort und er behandelt seine Bienen nicht gegen Varroamilben. Er muss es nicht. Er betreibt seine Imkerei jetzt zusammen mit seiner Frau Carol.

Bild
HarboMikroskop

Harbo erklärte einen einfachen Test den jeder Bienenhalter machen kann und jeder Bienenzüchter machen sollte. Er verwendet ein Mikroskop mit 0,5 Vergrößerung des Augenstückes. Dadurch bekommt er ungefähr eine insgesamt 5-fache Vergrößerung. Der Arbeitsabstand unter dem Mikroskop muss so etwas 10 cm sein (4 Inches).

Bild
VSHtest

Ich verwende eine Leselupe für ältere Leute mit einer Ringlampe (viel billiger), plus einer Lesebrille (+2,5).

Bild
VSHpuppor

(grösseres Bild)
Wenn die Puppen mindestens 4 Tage alt sind und die Augen dunkel werden, ist der beste Zeitpunkt um sie zu kontrollieren. Mit einer Pinzette am Kopf (oder etwas tiefer) ziehst Du die Puppe; untersuche die Puppe auf Milben und Milbenkot (Milben, die sich nicht fortpflanzen setzen ihren Kot häufig auf die Puppe anstatt näher zum Zellenboden in 10 Uhr oder 14 Uhr Richtung an die Zellenwand in). Danach untersuchst Du die Wabe auf Milben und Milbenkot. Häufig siehst Du weiße Rückstände der Puppe auf dem Zellenboden. Der Milbenkot ist etwas weißer als die Puppenrückstände und etwas oberhalb an der Zellenwand, aber immer noch nahe zum Boden.

Was ich sah, als ich meine erste Untersuchung machte, war, dass Milben mit guter Reproduktion und ganze Varroafamilien sehr aktiv waren und am Zellenboden umher rannten. Milben mit nur einer Art von oder wenigen Nachkommen bewegten sich im Vergleich langsam. Dies taten auch Milben ohne Nachkommen, die sich nicht fortpflanzten. Die Kotmenge in den Waben ohne Fortpflanzung schien geringer.

  1. Wenn ein Bienenvolk 100% VSH-Merkmale zeigt – 100% der Puppen mit Milben (von der Gesamtmenge der Puppen mit Milben, also alle Puppen mit Milben) vermehren sich die Milben nicht, haben also keine Nachkommen – hat das Bienenvolk alle vier Allele für VSH.
  2. Wenn ein Bienenvolk 60% VSH-Merkmale zeigt (60% der Puppen mit Milben haben keine Nachkommen), hat es drei Allele.
  3. Wenn ein Volk 30% VSH-Merkmale zeigt, hat es zwei Allele – und ist varroaresistent.
  4. Wenn ein Volk 25% oder weniger VSH-Merkmale zeigt hat es laut Harbo keinen Zuchtwert. Die Zahl ist zu nah am „Hintergrundgeräusch“ von unfruchtbaren Milben aus anderen Gründen als dem Einfluss von VSH.

Wenn 25% das beste wäre, was ich finde, würde ich persönlich das Volk dennoch zur Zucht verwenden, wenn es unter anderen Gesichtspunkten ein gutes Volk ist. Ich würde auch die Möglichkeit in Betracht ziehen andere die Varroaresistenz erhöhende Bemühungen in meinem Bestand zu verstärken.

Warum testete ich gerade das Volk das ich auswählte als erstes? Weil es sehr wenig Anzeichen für Varraopräsenz hatte. Es ist sehr gut in anderen Aspekten. Es brauchte keine Varroabehandlung, als Nachbarvölker diese benötigten. Von 110 getesteten Puppen hatte es 8 mit Milben. 2 hatten ganze Varroafamilien, 1 hatte nur eine männliche Jungmilbe und 1 hatte nur zwei weibliche Jungmilben. Der Rest (4) hatte keine Jungmilben. Das ergibt 50% VSH. Die Zeit wird zeigen, wie resistent das Volk ist. Es ist auch auf kleinen Zellen.

Der VSH-Test ist so einfach und wertvoll, dass alle Bienenzüchter ihren Kunden sagen sollten, welchen VSH-Wert ihre Zuchtstämme haben. Und jeder Königinnenkäufer sollte danach fragen.
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon bee » Fr Dez 27, 2013 9:53 pm

guten Abend,
unser Kollege Rüdiger hat in Erik Österlunds Blog einen derart guten Kommentar geschrieben dass Erik ihn als eigenen Beitrag veröffentlicht hat.

Erik Österlund hat geschrieben:Rüdiger Dietrich’s comment is so good I made it into a post of its own as well. Thanks Rüdiger!


dietrued hat geschrieben:Europe versus USA: breeding varroa resistence

Rüdiger Dietrich’s comment is so good I made it into a post of its own as well. Thanks Rüdiger!

As a German I have of course to answer to Eriks contribution “Breeding for Varroa resistance: Germany versus USA”…:-).

When commenting about activities in the varroa resistance breeding area I guess it’s better to compare Europe versus US. Otherwise it would be too bad for Germany…

I think the main drawback for Europe compared to US is that a funded continuous breeding program is missing. The US seems to have at least 3 – Minnesota Hygienic Stock (MNHYG), Russian Honey Bee program (RHB) and VSH program, which all seem to have shown valuable outcomes. Moreover, the organic beekeeping community in the US, e.g. Ed and Dee Lusby, Michael Bush, Dennis Murrel and others have been innovative and could establish treatment free beekeeping since many years. And this could be achieved with local bee races or no complicated bee breeding scheme!!! Their impact with small cells, comb distance, not contaminated bee wax etc. is not only logic and inspiring, it works as stated above.

Europe did of course some funded scientific investigation of Varroa and could contribute to the understanding of infestation mechanism in the 90-ies, e.g. grooming behaviour (Bienefeld, Aumeier, Thakur etc.) or VSH (Rosenkranz, Vandame). However, efforts seem to be sporadic and as already mentioned not continuous, to yield in resistant queens that are distributed via the beekeeping community.

Besides, beekeeping organizations here I can only comment on Germany with the AgT (Arbeitsgemeinsschaft für Toleranzforschung) http://www.toleranzzucht.de/en/breeding-programme/, try to connect and coordinate different breeders in order to achieve bees that combine favourable and varroa resistant traits. However, improvement ratios seem to be small up to now.

But in my eyes Europe could contribute significantly by activities of bee breeders. The idea to use already varroa resistant bees for breeding was first established by Erik Österlund (1989) and John Keyfuss (1993), who cross African bees into A.mellifera mellifera/Buckfast. John uses a Tunisian bee (Apis mellifera intermissa) and Erik Apis mellifera monticola from Kenya. The resulting Elgon bee is since a bee that needs less or even no varroa treatment. The same is true for Kefuss bees and he gain merits by bringing this topic into broad public interest with his “World varroa challenge”.

This approach was copied by Rinderer (RHB), who used Russian bees that lived since 200-250 years with varroa mites and hence, should have developed resistance traits. The same idea was practically followed by P. Jungels (Buckfast – Primorski mixes) and J. Koller (pure Primorski) (Primorski synonyme for Russian bees) in Europe, who contributed significantly by providing varroatolerant queens to the European beekeepers.

A guy that use local (carneolian) bees for his breeding program is Alois Wallner from Austria http://www.voralpenhonig.at/, who has bred since 1990 for bees that groom and kill varroa mites by removing their legs. The result is now a bee that kill nearly every mite (varroa killer factor 100). Additionally his bees express VSH behaviour and hence, bees need only few or no treatment with formic acid.

In my opinion one brave European guy need to be mentioned as well which is Juhani Lunden in Finland http://www.saunalahti.fi/lunden/varroakertomus.htm He managed in a brute force approach to breed varroaresistant bees, which are not treated since 2009. He used a strong selective pressure to achieve his goal and hence, other traits as gentleness or honey crop might be compromised.

So taken together, these efforts need to put on a strong base in Europe as well and both, the spread of “resistant genes” by suitable queens and by suitable programs need to be pushed and furthermore the usage of organic beekeeping principles that result in treatment free bees should be distributed. That includes the courage of not using treatments to outselect non optimal strains. Here the community in Europe is already on the way see http://resistantbees.com/ (Germany and Spain), but Europe should definitely speed up and learn the positives from the US. This is especially true for the scientific sector and funded EC programs.
viva la abeja = hoch lebe die Biene
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Mittelwandpresse

Beitragvon Klaus M. » So Dez 29, 2013 6:13 pm

HALLO
SEHR INTERESANNTER ARTIKEL:DANKE
wäre an einer mittelwandpresse mit neuer geometrie interessiert.(dadan,4,9)
gibt es eine möglichkeit die irgentwo zu erwerben oder sein wachs umarbeiten zu lassen?
mfg klaus
Klaus M.
 

Re: Mittelwandpresse

Beitragvon bee » So Dez 29, 2013 7:00 pm

hallo Klaus,
Klaus M. hat geschrieben:HALLO
SEHR INTERESANNTER ARTIKEL:DANKE
wäre an einer mittelwandpresse mit neuer geometrie interessiert.(dadan,4,9)
gibt es eine möglichkeit die irgentwo zu erwerben oder sein wachs umarbeiten zu lassen?
mfg klaus


Das mit der neuen Geometrie ist noch im entstehen. Umarbeiten lassen kann man bald in der Nähe von Wien, doch wissen wir noch nichts über die Qualität. Du wirst hier auf dem laufenden gehalten. Zur Zeit die einzige Firma die echte 4,9 mit richtigen Maßen herstellt ist in Schweden und das Wachs ist auch ok.
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Kleine Biene in Neuseeland angekommen

Beitragvon bee » So Dez 29, 2013 7:32 pm

das schrieb mir heute Guido aus Neuseeland

Hallo Stephan und Iris,

Ich wuensche Euch und der ganzen Familie Frohe Weihnachten und ein gutes, erfolgreiches, gesundes und glueckliches neue Jahr 2014!
Dank Eurer Webseite und Eurem Engagement habe ich etwas erreicht, was fuer mich ohne dessen vielleicht nie moeglich gewesen waere...

Die kleine Biene ist nun auch in Neuseeland angekommen!

Hier einige Bilder, die Ihr auch fuer's Forum nutzen koennt:

image001.jpg


image002.jpg
image002.jpg (20.72 KiB) 9708-mal betrachtet


Zellen geoeffnet, schon bei 5,1mm Zellgroesse!

image003.jpg


image004.jpg
image004.jpg (14.2 KiB) 9708-mal betrachtet


Herausholen und entsorgen einer Bienenpuppe (auf 5,1mm).

image005.jpg


Perfekt ausgebaute 4,9mm Wabe mit aufsitzender Queen und bereits teilweise verdeckelter Brut!

image006.jpg


Nocheinmal 4,9mm Wabe, jedoch andere Seite.

image007.jpg


Liebe Gruesse aus Neuseeland

Sendet Euch
Guido
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