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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Geo » Do Sep 19, 2019 6:35 am

Danke für die ausführliche Antwort
Geo
 

Subletale Auswirkungen von Oxalsäure

Beitragvon bee » Mi Sep 25, 2019 7:40 pm

Studie: Subletale Auswirkungen von Oxalsäure auf die Biene apis mellifera: Änderungen im Verhalten und in der Lebenserwartung


http://resistantbees.es/?p=3794

Oxalsäurebehandlung mit Nebenwirkung

Zur Bekämpfung der Varroamilbe können Imker verschiedene Tierarzneimittel einsetzen, darunter auch organische Säuren wie Ameisensäure oder Oxalsäure(OS). Für die Zulassung der OS wurde bislang nur die Wirksamkeit gegen die Milbe sowie die Verträglichkeit für die Bienen bewertet. Als Kriterium für die Bienenverträglichlichkeit ist entscheidend, ob die Säure zum Tod der Biene führt (Mortalität). Für Mitteleuropa gilt daher die Empfehlung, in der brutfreien Zeit im Spätherbst einmalig mit 3,5%iger OS-Dihydratlösung zu behandeln. Höhere Konzentrationen oder Mehrfachbehandlungen führen zu hohen Bienenverlusten. Eine Studie zeigt nun, dass die OS-Behandlung trotz sachgerechter Anwendung schädliche Auswirkung auf die Bienen haben kann. Die Säure beeinflusst sowohl die Leistungsfähigkeit als auch das Verhalten. Behandelte Arbeiterinnen vernachlässigten die Brutpflege und sind inaktiver. Lernfähigkeit und Gedächtnisleistung für Düfte sind vermindert. Selbst die Lebensdauer der Bienen ist verkürzt. Darüber hinaus kann die Säure Verdauungsorgane der Biene schädigen. Ausserdem putzen sich die Bienen häufiger. Ob es das Bestreben der Biene ist, am Körper anhaftende Säurekristalle loszuwerden, oder aber ein Vergiftungssymptom darstellt, ist unklar. Offensichtlich ist dagegen, dass derart geschwächte Bienen nicht zur Gesundheit des Bienenvolkes beitragen können. Die genauen Wirkungen der OS sind den Forschern bisher nicht bekannt. Weitere Untersuchungen werden zeigen, ob die Auswirkungen der Säure durch Nervenschädigung (Neurotoxizität) verursacht werden.

Dr Heike Ruff

http://resistantbees.es/?p=3794
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Lebenserwartung der Bienen

Beitragvon bee » Do Sep 26, 2019 6:51 pm

ein spanischer Wissenschaftler,Dr. Fernando Calatayud, Doktor in Biologíe, der für die Imkergenossenschaft APIADS in Valencia arbeitet (APIADS hat ca 100.000 Bienenstöcke), berichtet dass die Erfahrung heute zeigt, dass die Lebensdauer der Bienen, die in mit Chemie und Säuren behandelten Stöcken wohnen, erheblich kürzer ist als die 6 Wochen von denen man normalerweise ausgeht.
Das kann katastrophale Folgen für einen Bienenstock haben. Immerwährender Stress, durch die gleiche Menge zu verrichtender Arbeit, mit zu wenigen Bienen, kratzt am Abwehrsystem der Bienen.

Nun beweist aber eine wissenschaftliche Studie, dass durch die kleineren Zellen die Lebensdauer der Bienen verlängert wird.
Hier erkläre ich warum die kleinzelligen Bienen länger leben.
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Uralez » Sa Sep 28, 2019 12:29 pm

Hat schon mall einer acht gegeben wie lange die Menschen leben die künstlich ihren Körper vergrößern? Ich hab auf JouTube eine Seite mal gesehen wo die ganzen Bodybuilder aufgelistet waren, die richtig schön Ihren Körper aufgepumpt hatten, und nebenbei wie lange die es geschafft haben - es waren nicht immer 35 - 40 Jaren. Das heist noch nicht mall die hälfte des Menschlichen Lebens.
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » So Sep 29, 2019 7:04 am

je weniger man von der ursprünglichen, unverfälschten Natur abweicht, sei es bei der Ernährung, sei es bei der Bienenhaltung, umso besser.
In den Imkervereinen gibt es Sammelbestellungen für Behandlungsmittel, und da ist es günstiger, also da greifen halt dann viele Imker zu...
Oder es gibt teilweise schon Imker, die bei ihren Kolleg/Innen die Behandlungen durchführen, "bequemer" geht's nicht mehr...
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die Drohnenbrut bei kleinzelligen Bienen

Beitragvon bee » So Sep 29, 2019 6:03 pm

Wir haben herausgefunden, dass die Drohnen eine ungemein wichtige Funktion im Bienenstock einnehmen.
Das wird aber von den meisten Imkern verkannt.
Um zu einer Varroaresistenz zu gelangen, muss man unbedingt die Drohnen mit einbeziehen.
Eine gängige Art, sich vieler Varroamilben zu entledigen, ist der Einsatz des Drohnenrahmens. Das wird sogar von öffentlicher Seite propagiert und sollte mehrfach angewendet werden, wie es in einem Infoblatt beschrieben wird.
Jedoch erreicht man damit auf lange Sicht genau das Gegenteil.
Die Bienen verlernen es die richtige Anzahl von Drohnenbau zu errichten und bauen statt dessen komplette Rahmen mit Drohnenbrut aus die dann wiederholt entnommen und vernichtet wird bevor die Drohnen schlüpfen.
Es ist aber unverzichtlich, dass man den Bienen wieder beibringt, die richtige Menge von Drohnenbau auf jeder Brutwabe zu errichten.

Aber warum, das nun wird die Frage von vielen Imkern sein.

Ganz einfach, weil es die Aufgabe der Drohnen ist, Krankheiten von den Bienen fern zu halten.

Genau dazu haben wir intensive Untersuchungen in unseren unbehandelten, kleinzelligen Bienenstöcken vorgenommen.
Dabei fiel ein sehr interessantes Verhalten ins Auge und die Frage kam auf:
Wirkt die Drohnenbrut bei kleinzelligen Bienen als Varroafalle?

Ergebnis:
Es kommt bei einigen Drohnenbrutzellen zu Mehrfachbesetzungen mit Varroamilben, die keine oder nur wenige Nachkommen haben.

hier kann man sehen wie wir genau vorgegangen sind:
http://resistantbees.es/?p=3315

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » Mo Sep 30, 2019 5:29 am

In dem Info - Blatt steht auch, dass man durch das Einschmelzen der Drohnenwaben sauberes Wachs bekommen würde, also ich weis nicht, bei der vielen gekochten Drohnenbrut die da mitschmilzt...
Ein befreundeter Imker bezeichnet die Drohnen als lebende "Wärmflaschen", also die Drohnen sind sehr wichtig, jedesmal, wenn man den Drohnenrahmen rausnimmt, und durch einen neuen ersetzt, wird die Harmonie im Volk nachhaltig gestört. Die Drohnenecken auf jeder Wabe wirklich hervorragend.
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viele Infos über VSH Varroa Sensitive Hygiene

Beitragvon bee » Mi Okt 02, 2019 6:36 pm

viele Infos über VSH Varroa Sensitive Hygiene bei Varroa resistenten Bienen


http://resistantbees.es/?p=4209

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eine Million Zugriffe

Beitragvon bee » Fr Okt 04, 2019 6:33 pm

wir haben nun beinah EINE MILLON Zugriffe auf den öffentlichen Bereich des Arbeitskreises -
jetzt sind es genau 999648

1.000.000 in Kürze

:gracias: :aplauso: :pap:
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Bienenintelligenz, Brutnesttemperatur und Zellgröße

Beitragvon bee » Sa Okt 05, 2019 6:27 pm

eine wissenschaftliche Studie besagt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Brutnesttemperatur und der Klugheit der Bienen gibt.

hier die komplette Studie

Bei höheren Brutnesttemperaturen kommen klügere Bienen zur Welt.

die Studie, geführt vom Bienenforscher Jürgen Tautz, kommt zu folgendem Schluss:
Bei den Honigbienen ist das Lernverhalten und die Kommunikationsfähigkeit abhängig von verschiedenen Faktoren. Entscheidend dabei ist die Temperatur, bei der sich die Bienenpuppen entwickeln.
Wachsen die Insekten bei höchstens 34,5 Grad Celsius heran, dann vergessen sie ihr angelerntes Wissen leichter und führen weniger wirksame Schwänzeltänze auf. Die „klügsten“ Bienen entwickeln sich dagegen aus Puppen, die bei 36 Grad Celsius gehalten werden.Das berichtet die Arbeitsgruppe des Zoologen Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg in der neuen Ausgabe der „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS).
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